Am 17. August 2010 öffnete die BAC Academy ihre Pforten für ein buntgemischtes Publikum aus Business Angels, Netzwerkpartnern sowie jungen Gründern. Matthias C. Wendt, Geschäftsführer der inno-focus businessconsulting GmbH, teilte mit den Gästen der Academy seine langjährigen Erfahrungen zum Thema „Innovationen mit System“ und sorgte für einen sowohl interessanten als auch spannenden Abend. Die Veranstaltung [...]
Warum sind Sie ein Business Angel geworden?
Im Sommer 2009 wurde ich auf die Business Angels aufmerksam und war nach wenigen Besuchen bei den Matching Abenden begeistert von der Vielfalt der Geschäftsideen und der Notwendigkeit/Möglichkeit diese unterstützen zu können mit der eigenen Erfahrung und Kontakten. Neue und unkonventionelle Ideen umzusetzen in ein Geschäftsmodell, stellt eine ganz [...]
Was hat Sie gereizt, ein Business Angel zu werden?
Durch meine Arbeit für Merck habe ich weltweit Kontakte in der Pharma- und Chemiebranche. Start-ups aus dem Bereich Biotech können davon profitieren. Denn junge Unternehmer haben leider oft viel zu wenig internationale Erfahrung. Und natürlich bin ich auch daran interessiert, mich an geeigneten Projekten mit Investitionen zu [...]
Oft wird darüber geklagt, dass wir in Deutschland nicht genug unternehmen, um vor allem im Technologiebereich mehr Unternehmensgründungen zu unterstützen und zu forcieren. Es wird über verbesserte Rahmenbedingungen und steuerliche Anreize diskutiert und gestritten.
Diese Diskussionen haben sicher ihre Berechtigung. Allerdings wird dabei oft übersehen, dass wir im Vergleich zu anderen Ländern gerade in Deutschland über [...]
Er hat zu seiner Lebenszeit bereits seine eigene Beerdigungsprozession entworfen: Sein Sarg wird gehalten von sechs Einradfahrern.
Claude E. Shannon (1916-2001) war Mathematiker, er arbeitete die längste Zeit seines Lebens in New Jersey für die Entwicklerlabors der amerikanischen Telephongesellschaft AT&T; den Bell Labs. Seine theoretische Arbeiten sind die Grundfundamente der medialen Welt: Digitale Medien, MP3, das Internet wären in der [...]
e.dereli am 2.September 2010 | abgelegt unter news
Am 27. August kurz nach 14:00 Uhr hieß es für die Mitglieder des Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V., Netzwerkpartner und Gründer: Letzter Aufruf für alle Gäste des BAC-Netzwerktreffens im Spreewald!
Der Bus wartete schon vor der Geschäftsstelle in der Bundesallee auf uns, und als dann auch die letzten Passagiere eingestiegen waren, ging es auch schon los!
Nach einer knappen Stunde Fahrt waren wir bereits in Lübben, der ersten Station unseres Netzwerktreffens, angekommen. Dort nahmen uns Business Angel Hannes Fuchs sowie seine Frau Monika in Empfang und luden uns in die Galerie Fuchsbau ein, in der die Ausstellung „Reisebilder in Öl und Aquarell“ von Monika Fuchs zu bewundern ist.
Inspiriert von den wunderschönen Werken von Frau Fuchs, ging es auch schon weiter nach Schlepzig, wo wir kurzerhand unser Fortbewegungsmittel wechselten und die traumhafte Landschaft des Spreewaldsvom Wasser aus besichtigen konnten. Zwar wurde das eine oder andere Brillenglas von den Regentropfen die vom grauen Himmel fielen getrübt, jedoch nicht die Stimmung auf unseren beiden Booten! Dank unserer ortskundigen Reiseführer, sowie dem vorzüglichen Kaffee und Kuchen, war die Kahnfahrt eine ideale Gelegenheit für kurze Zeit dem Alltag zu entfliehen
Und am frühen Abend ging es auch schon wieder ins Trockene, als die auf dem Wasser begonnenen intensiven Gespräche im Landgasthof „Zum grünen Strand der Spree“ in gemütlicher Atmosphäre bei einem frisch gebrauten Bier und dem reichlich dekorierten Buffet fortgeführt wurden.
Doch wie alles andere im Leben auch, hatte unser Sommertreffen ebenfalls ein Ende, als gegen 22:00 Uhr der Bus bereit stand, uns mit vielen neuen Eindrücken nach Berlin zurück zu bringen.
Wer nicht dabei sein konnte oder alles noch einmal „erleben“ möchte, kann sich durch die Galerie klicken.
Die international erfolgreichen Graft-Architekten geben in einem Filmporträt auf www.degut.de Tipps für Gründer/innen
Berlin/Potsdam, 24.08.2010. Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit, Gründer und Inhaber des Architekturbüros Graft – Gesellschaft von Architekten mbH, fungieren dieses Jahr als Repräsentanten für die Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) am 29. und 30. Oktober 2010 in Berlin. Mit ihrer Erfolgsgeschichte wollen die drei Architekten andere Gründer/innen ermutigen, den eigenen Ideen zu vertrauen und den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen: „Wir sind Repräsentanten der deGUT, weil wir Mut machen können, einen eigenen Weg zu gehen und nicht zu versuchen, auf den gleichen Weg wie die anderen erfolgreich zu werden. Unser Tipp daher: Macht nicht genau das Gleiche, was wir gemacht haben, sondern macht das, was Ihr für richtig haltet“, erklärt Willemeit die Motivation für ihr Engagement.
Das erste Graft-Büro startete 1998 in Los Angeles. Die Bürogründung selbst verlief trotz prominenter Klientel wie z.B. Brad Pitt eher unglamourös: An jedem der heute drei Standorte – Los Angeles, Peking und Berlin – erfolgte sie „auf dem Küchentisch und schlafend unter dem Arbeitstisch mit Isomatte und Schlafsack. Wir haben also nicht nur Meilen auf dem Konto gesammelt, sondern sind auch sieben Tage die Woche die berühmte ‚Extra-Mile’ gegangen“, erzählt Willemeit. Das Durchhaltevermögen hat sich für die Architekten ausbezahlt – mittlerweile arbeiten in den drei Büros weltweit durchschnittlich 70-100 Mitarbeiter; für ihre Projekte haben sie bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Gregor Hoheisel führt als vierter Graft-Partner das Büro in Peking.
Die Entwürfe der drei Architekten sind dynamisch, modern und verzichten gerne auf die Grenze zwischen innen und außen, Wand und Decke, Möbel und Architektur. Dieser Stil war wesentlich für ihren Erfolg, denn es wurde „mit sehr großem Interesse verfolgt, dass man nicht nur Klinikbau betreibt als eine funktionale weiße, aseptische Kiste, sondern als etwas, das auch Freude machen kann“, so Willemeit. Den Durchbruch schafften sie mit verschiedenen Wohnprojekten für Klientel in Hollywood und Präsenz in Las Vegas; in Berlin und Deutschland wurden sie vor allem mit ihrem ersten Hotelbau, dem Hotel „Q!“ in der Knesebeckstraße am Kurfürstendamm, und einer „beruhigenden“ Gestaltung einer Zahnarztpraxis gleich um die Ecke weltweit bekannt. „Wir sind ja in den ersten Jahren nur in Amerika gestartet und haben dann so eine Art Transfer des Könnens, des Know-hows und auch der Berühmtheit gemacht“, erklärt Putz das Geheimnis ihres internationalen Durchbruchs.
Drei Architekten in einem Büro bedeuteten auch, drei starke und kreative Persönlichkeiten und Meinungen unter einen Hut zu bringen. Krückeberg, Putz und Willemeit arbeiten jedoch gerne im Team: „Grundsätzlich muss man eine Offenheit, Neugierde und einen gesunden Egoismus haben, der aber nur so weit gilt, dass er sich an der besten Idee misst und diese dann auch unterstützt. Man muss es aushalten können, nicht die beste Idee zu haben“, so Krückeberg.
Was lässt sich von dieser Erfolgsgeschichte auf andere Existenzgründer/innen übertragen? Für Willemeit liegt in der grundlegenden Einstellung und in der Motivation des Unternehmers oder der Unternehmerin der Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg: „Man sollte das finden, was man am liebsten macht und das dann besser machen als alle anderen. Und nicht nur auf den Erfolg zielen oder aus irgendwelchen gesellschaftlichen Gründen etwas machen. Und man muss bereit sein, sich schon sehr stark darauf einzulassen, und dann nicht gleich aufgeben bei der ersten Hürde und nicht bei der zweiten, sondern einfach immer weitermachen.“ Genau das haben die „Grafts“ gemacht – und so ist am Ende nicht nur Architektur herausgekommen, sondern auch Städtebau, Möbeldesign oder sogar Musik. „Unser Interesse ist breit aufgestellt und das ist heute in einer sich immer weiter globalisierenden Gesellschaft auch der beste Weg, nicht irgendwo in eine Sackgasse zu geraten“, ergänzt Willemeit.
Über ein Netzwerk und Angebot, wie es die deGUT als eine der größten Messen rund um das Thema Gründen und Unternehmertum am 29.und 30. Oktober in Berlin bietet, hätten sie sich am Anfang gefreut: „Auch wir hätten damals sicherlich von einem solchen Netzwerk profitiert“, so Putz. „Denn nicht alle Räder müssen neu erfunden werden. Es gehört zwar dazu, dass man eigenes Stehvermögen mitbringt und es alleine machen kann, aber eine Begegnung mit Gleichgesinnten und ein Erfahrungsaustausch mit schon Vorangeschrittenen ist natürlich ein Mut machendes, Vorteile und Gelegenheiten bietendes Forum.“ Krückberg fügt hinzu: „Von anderen lernen macht Sinn. Wenn wir nicht weiterwissen, rufen wir einen ‚Big Buddy’ an, der dann weiterweiß. Und die deGUT kann so ein ‚Buddy’ sein.“