Business Angels-Fonds investiert 50.000 Euro in Umweltschutz-Start-up EcoIntense
Presseinformation vom 1. April 2008
Berlin – Die Fondsgesellschaft des Business Angels Clubs Berlin-Brandenburg, die BBAF Business Angels Fond Gesellschaft mbh, investiert 50.000 Euro aus den Mitteln ihrer Mitglieder in das Berliner Start-up EcoIntense. EcoIntense entwickelt Software für betriebliches Umweltmanagement. „Umweltschutz rückt immer mehr in den Vordergrund, nicht nur bei DAX-Unternehmen“, sagt Peter Matthies, Geschäftsführer des Fonds, „egal ob chemische Industrie oder verarbeitendes Gewerbe – die Belange des Umweltschutzes von der Schadstoffentsorgung bis zur aktuellen Gesetzgebung erfordern unsere Aufmerksamkeit.“ Doch bisher sind viele kleine und mittelständische Unternehmen, die ihr Umweltmanagement EDV-gestützt durchführen wollen, auf überdimensionierte und teure Produkte angewiesen. „Deshalb wird das im Moment in vielen Betrieben noch mit Excel-Tabellen oder im Lagerhaltungsprogramm gemacht“, sagt Matthies.
Nach dem Investment des Business Angels Fonds entschloss sich auch der High-Tech-Gründer-Fond (HTGF), zu einem Investment von 500.000 Euro. „Die HTGF wünscht sich bei jungen Technologie-Unternehmen wie diesem einfach zusätzliches Know-how“, sagt Matthies, „schließlich befinden es sich noch in einer sehr frühen Phase und kann noch kein ausgereiftes Management haben.“
EcoIntense wurde von der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin-Karlshorst aus gegründet. Schon kurz nach der Gründung nahm die Geschäftsleitung Kontakt zum Business Angels Club Berlin Brandenburg auf und lässt sich seitdem von dessen erfahrenen Managern ehrenamtlich beraten. „Wir wollen nicht nur Geld reinstecken und wieder verschwinden“, sagt Matthies, „sondern wir wollen für das Investment einen Mehrwert schaffen.“ So wird das junge Unternehmen gleich von zwei Business Angeln begleitet, die dabei helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und Vertrieb und Marketing aufzubauen. Außerdem beraten sie beim strategischen und operativen Management.
Die erfahrenen Geschäftsleute, die hinter dem Business Angel Fond stehen, stellen jungen Unternehmen nicht nur ihr Geld zur Verfügung, sondern immer auch ihr Know-how und ihr umfangreiches Kontaktnetzwerk. „Sicherlich spielt für viele auch eine Rolle, dass es mehr Spaß macht, wenn man sich einbringen kann“, ist sich Matthies sicher, „aber der Spaß hört auf, wenn die Rendite nicht stimmt.“ Und erwartet werden überdimensional hohe Renditen. Schließlich gehen die Manager mit ihrer Beteiligung auch ein hohes Risiko ein: Nur etwa 20 Prozent der Start-Ups, bei denen zum Zeitpunkt der Investition weder ein fertiges Produkt noch ein erschlossener Markt vorhanden sind, erbringen nach ein paar Jahren eine signifikante Rendite.
