Nächste Ankunft Tempelhof
Hatte doch Oliver Numrich kürzlich unseren Business Angel Hardy Schmitz über seine Pläne mit dem Campus Charlottenburg interviewt, da dringen sensationelle Neuigkeiten an die Öffentlichkeit: Wie die Morgenpost und nun auch die taz berichtet, verhandelt der Senat mit Hardy Schmitz und Gerald Steindorf über die Vergabe eines Entwicklungsauftrages für das Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof. Projektträger wird wahrscheinlich eine Tochtergesellschaft der WISTA Management GmbH, deren Geschäftsführer Hardy Schmitz ist.
Hier setzt der Senat auf Bewährtes, haben die beiden mit dem Erfolg von Adlershof doch gezeigt, dass sie ihr Geschäft verstehen.
Der ehemalige Flughafen Tempelhof ist wahrlich eine Aufgabe, hier trifft auf profunde Weise Vergangenheit und Zukunft aufeinander. Hier stellt sich die Frage, ob man dadurch bewahrt, dass man nicht antastet oder ob man eher bewahrt, in dem man in einem bestimmten Geist weiter gestaltet – in dem Pioniergeist der damals die Flugzeugbauer und Piloten geleitet hat.
Hardy Schmitz forderte im Interview ein, dass der Berliner Business Angels Club e.V. sich mehr in die Entwicklung der Projekte engagieren sollte. Also haben auch wir hier eine neue Aufgabe.
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Nachtrag vom 3.8.09:
Die Berliner Morgenpost hat ein Interview mit Hardy Schmitz und Gerhard Steindorf veröffentlicht, in dem sie über ihr Vorgehen Auskunft geben.
http://www.morgenpost.de/berlin/article1130807/Teile_von_Tempelhof_sollen_2010_geoeffnet_werden.html



“Es ist leichter, in einem leeren Swimmingpool in Kalifornien vom Blitz getroffen zu werden, als einen Wagniskapitalinvestoren zu finden.“ Durch Zuspitzungen wie diese ist das Buch „The Art of the Start“ von Guy Kawasaki international bekannt geworden. Für jeden, der darüber nachdenkt zu gründen oder bereits im Gründen begriffen ist, bietet das nicht immer bierernst gemeinte Werk zahlreiche Denkanstöße. Gleich im ersten Kapitel etwa fragt Kawasaki nach dem wirklichen Sinn des Lebens. Der Frage müsse sich schließlich jeder stellen, der ein neues Projekt startet. Denn weder Geld, noch Macht oder Prestige könnten so kraftvoll motivieren wie das Wissen darüber, dass man die Welt zu einem besseren Ort macht, dass man die Qualität des Lebens erhöht, dass man etwas Falsches gerade rückt oder das Ende etwas wirklich Guten verhindert. Die für englische Zweckliteratur typische Empathie adäquat ins Deutsche zu übersetzen ist nahezu unmöglich, denn dann klingt es schnell übertrieben oder missionarisch. Deshalb und zum Glück gibt es das Buch bisher nur auf Englisch, zum Beispiel für 20 Euro bei