
Schnell ans Ziel – aber ökologisch
Ein wichtiges Dokument muss noch schnell den Kunden erreichen? Eine wertvolle Videoaufnahme muss über Nacht zurück zum Studio? Ein klassischer Fall für einen Kurier-Service. Der Berliner Ökokurier hat sich nicht nur Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, sondern vor allem auch ökologische Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben. Mit Fahrrädern oder Fahrzeugen, die mit Pflanzenöl, Biodiesel oder Erdgas betrieben werden, holt der Express-Dienst die Sendungen ab und liefert sie umweltfreundlich beim Empfänger in Berlin wieder aus. 7,00 EUR sind für eine Entfernung bis 4 km fällig, Aufträge werden unter 030 – 8 34 52 37 entgegengenommen.
www.berliner-oekokurier.de
Social Bookmarking mal anders
Ich summe noch die Melodie eines Liedes aus dem Radio und denke: Die CD muss ich mir unbedingt kaufen! Der Moderator nennt auch den Interpreten und den Titel – doch als ich zehn Minuten später in die U-Bahn steige, habe ich schon wieder alles vergessen. Dafür liegt auf dem Sitz neben mir ein Magazin mit einem guten Artikel für diesen Newsletter. Anstatt die Zeitung einzustecken, lasse ich mich von meinem Handy ablenken. Hätte ich mich doch schon bei XNiP.com angemeldet! Dann könnte ich eine SMS mit dem Interpret und Titel des Songs an meinen XNiP-Account schicken und nachher online wieder abrufen. Unter dem Zeitungsartikel stand vielleicht auch ein XNiP-Code – ich hätte den Artikel einfach „ausschneiden“ können und später im Internet wiedergefunden. Das Ganze macht natürlich nur Sinn, wenn möglichst viele Unternehmen sich daran beteiligen. Aber dann heißt es vielleicht tatsächlich demnächst: „Like it? XNiP it!“
www.xnip.com
Lieber kein Salz in die Suppe?
Im Supermarkt grinst die Erdnussbutter höhnisch aus dem Regal und die Haselnussschokolade glänzt verführerisch im bunten Pappaufsteller – Allergiker haben es ohnehin nicht leicht. Damit nicht auch noch die Bestellung im Restaurant zum Roman ausartet, hat sich das Berliner Start-Up Delicardo etwas Neues einfallen lassen: Im Internet können so genannte „Foodcards“ konfiguriert und bestellt werden. Das handliche Kärtchen wird dem Kellner mit der freundlichen Bitte, diese an den Koch weiterzuleiten bei der Bestellung überreicht. Für den Küchenchef ist dann schnell zu erkennen, womit er für diesen Gast lieber nicht die Suppe würzen sollte. Das Ganze gibt es in Paketen zu 10 oder 50 Karten und auf Wunsch sogar auf Englisch.
www.delicardo.de
Laufen für den guten Zweck
Für einen großen Spendenlauf akquiriert man Sponsoren, die beispielsweise einen bestimmten Betrag pro gelaufenem Kilometer zur Verfügung stellen. Dieser Betrag kommt dann meist der Einrichtung zugute, die den Lauf initiiert hat. Das Berliner Start-Up donare.de hat diese Idee weiterentwickelt: Für Unternehmungen aller Art – das kann der nächste Abenteuerurlaub auf den Kilimandscharo sein oder eben auch der Berlin-Marathon – kann man bei donare.de eine kleine Spendenwebseite erstellen und anschließend Freunde und potenzielle Förderer darauf aufmerksam machen. Man selbst bestimmt vorher den Verwendungszweck, indem man eine beliebige gemeinnützige Organisation auswählt. Die eingeworbenen Gelder werden von donare.de dann zu 100% an diese Einrichtung weitergeleitet. Die Webseite steht schon in den Startlöchern, bald steht dem Verbinden der nächsten Fahrradtour mit einem guten Zweck also nichts mehr im Wege!
www.donare.de
Eine Bühne auf dem Büro-Schreibtisch?
Das Web 2.0 ist zwar in aller Munde, aber kann man wirklich einen Theaterbesuch ins Internet verlegen? Man kann – zumindest beim Berliner Logentheater. Mit der Maus navigiert der geneigte Theaterbesucher durch eine interaktive Mitmach-Häuserfassade und kann dabei viele filmisch aufbereitete, in Szenen unterteilte Theaterstücke und Gedichte anschauen und das ein oder andere Geheimnis aufdecken. Auch Poetry Slam-Beiträge sind im Online-Theater vertreten. Mit dem Wettbewerb „Actors on Sets“ ruft das Logentheater Schauspieler dazu auf, ihre aktuellen Sets an Drehpausen zu eigenen kleinen Szenen zu „missbrauchen“ und diese anschließend beim Logentheater hochzuladen. Eine Jury wählt dann die beste Einsendung aus. Übrigens: Unser Business Angel Bernd Monitor betreut das Projekt! Also dann: Vorhang auf!
www.logentheater.de