Business Angel Dr. Dr. Christoph Keßler im Interview

g.horn am 11.März 2010 | abgelegt unter news, slider

Warum sind Sie ein Business Angel geworden?
Im Sommer 2009 wurde ich auf die Business Angels aufmerksam und war nach wenigen Besuchen bei den Matching Abenden begeistert von der Vielfalt der Geschäftsideen und der Notwendigkeit/Möglichkeit diese unterstützen zu können mit der eigenen Erfahrung und Kontakten. Neue und unkonventionelle Ideen umzusetzen in ein Geschäftsmodell, stellt eine ganz andere Herausforderung dar, als in einem gestandenen Unternehmen mit entsprechenden Strukturen und Rückhalt. Die Möglichkeit sich in mehreren Industrie-Bereichen zu engagieren, stellt eine reizvolle Mischung für die Business Angels dar.

Wie bewerten Sie die „Biotech-Szene in Berlin? Wo sehen Sie die Chancen?

Berlin bietet viele Voraussetzungen durch seine Größe, Ausbildungsstätten, vielfältige Industrie und  Fördermöglichkeiten zu einem wichtigen Standort der  Bio-Tech-Szene zu werden. Diese Gegebenheiten zu vernetzen bemühen sich viele Institutionen, Firmen, Verbände und die Politik – und dies trägt Früchte. Berlin wird diese Bemühungen  weiter vorantreiben müssen um das Ziel eines besonders innovativen Bio-Tech Standortes zu erfüllen. In den letzten 15  Monaten sind durch die Finanz- und Wirtschaftskrise auch  deutliche Einschnitte berichtet worden und eine vollständige Erholung ist noch nicht eingetreten.

Welches sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein  Entrepreneur Ihrer Meinung nach mitbringen muss?
Einen unbändigen Willen seine Idee umzusetzen! Kreativität, konsequente Umsetzung und Freude am Gelingen erscheinen  mir die wichtigsten Treibstoffe für den Erfolg. Auch wenn  ungern gehört, Frustrationstoleranz der besonderen Art ist  ebenfalls nötig.

Was sind aus Ihrer Sicht die häufigsten Gründe, warum Gründer scheitern?
Gründer sollten nach meiner Meinung frühzeitig Unterstützung suchen auf Feldern, die sie nicht so gut beherrschen. Ein neues Business besteht ja aus mehr als nur der Produktidee und es  bedarf eben der Entwicklung aller Anteile eines Geschäftes, um erfolgreich werden zu können. Oft fehlen aber auch die  finanziellen Ressourcen bestimmte Aufgabenbereiche in  kompetente Hände zu legen und der Misserfolg kommt daher oft aus unerwarteter Richtung.

Welche Bereiche bzw. Unternehmen aus dem Medizin- bzw. Biotech-Bereich sind für Sie interessant? Was für ein Start-up würden Sie gerne mal beraten?
Für mich persönlich interessant erscheinen Entwicklungen im Bereich der Medizin, die eine weitestgehende Wiederherstellung physiologischer Prozesse zum Ziel haben. Da ich mich viele Jahre mit der Beeinflussung von Augenerkrankungen  beschäftigt habe, sehe ich auch hier das Feld, auf dem ich am  besten unterstützen kann.

Keßler

Dr. Dr. Christoph Keßler
Geb. 1955 in Losheim/Saar, 1982/1985 Approbation als Tierarzt und Arzt, 1990 Promotion zu Dr. med und Dr. med.vet., 1987-2001 Leiter Med.-Wiss., F&E der Dr. Mann Pharma, 1994-2001 Leiter Marketing/Vertrieb Dr. Mann Pharma; 2001-9/2009 Geschäftsführer Dr. Mann, Dr. Winzer, Ankerpharm, Bausch&Lomb, Berlin; seit 11/2009 Geschäftsführer Théa Pharma, Dortmund.

Warum sind Sie ein Business
Angel geworden?
Im Sommer 2009 wurde ich auf die
Business Angels aufmerksam und
war nach wenigen Besuchen bei
den Matching Abenden begeistert
von der Vielfalt der Geschäftsideen
und der Notwendigkeit/Möglichkeit
diese unterstützen zu
können mit der
eigenen Erfahrung
und
Kontakten.
Neue und
unkonventionelle
Ideen
umzusetzen in
ein Geschäftsmodell,
stellt
eine ganz andere Herausforderung dar,
als in einem gestandenen Unternehmen
mit entsprechenden Strukturen
und Rückhalt. Die Möglichkeit sich in
mehreren Industrie-Bereichen zu engagieren,
stellt eine reizvolle Mischung
für die Business Angels dar.
Wie bewerten Sie die „Biotech-
Szene in Berlin?
Wo sehen Sie die Chancen?
Berlin bietet viele Voraussetzungen
durch seine Größe, Ausbildungsstätten,
vielfältige Industrie und Fördermöglichkeiten
zu einem wichtigen
Standort der Bio-Tech-Szene zu werden.
Diese Gegebenheiten zu vernetzen
bemühen sich viele Institutionen,
Firmen, Verbände und die Politik – und
dies trägt Früchte. Berlin wird diese
Bemühungen weiter vorantreiben
müssen um das Ziel eines besonders
innovativen Bio-Tech Standortes zu erfüllen.
In den letzten 15 Monaten sind
durch die Finanz- und Wirtschaftskrise
auch deutliche Einschnitte berichtet
worden und eine vollständige Erholung
ist noch nicht eingetreten.
Welches sind die wichtigsten
Eigenschaften, die ein Entrepreneur
Ihrer Meinung nach
mitbringen muss?
Einen unbändigen Willen seine Idee
umzusetzen! Kreativität, konsequente
Umsetzung und Freude am Gelingen
erscheinen mir die wichtigsten Treibstoffe
für den Erfolg. Auch wenn ungern
gehört, Frustrationstoleranz der
besonderen Art ist ebenfalls nötig.
Was sind aus Ihrer Sicht die
häufigsten Gründe, warum
Gründer scheitern?
Gründer sollten nach meiner Meinung
frühzeitig Unterstützung suchen auf
Feldern, die sie nicht so gut beherrschen.
Ein neues Business besteht ja
aus mehr als nur der Produktidee
und es bedarf eben der Entwicklung
aller Anteile eines Geschäftes,
um erfolgreich werden zu können.
Oft fehlen aber auch die finanziellen
Ressourcen bestimmte
Aufgabenbereiche in kompetente
Hände zu legen und der Misserfolg
kommt daher oft aus unerwarteter
Richtung.
Welche Bereiche bzw. Unternehmen
aus dem Medizin- bzw.
Biotech-Bereich sind für Sie interessant?
Was für ein Start-up
würden Sie gerne mal beraten?
Für mich persönlich interessant
erscheinen Entwicklungen im
Bereich der Medizin, die eine
weitestgehende Wiederherstellung
physiologischer Prozesse
zum Ziel haben. Da ich mich viele
Jahre mit der Beeinflussung von
Augenerkrankungen beschäftigt
habe, sehe ich auch hier das Feld,
auf dem ich am besten unterstützen
kann.Warum sind Sie ein Business Angel geworden?
Im Sommer 2009 wurde ich auf die Business Angels aufmerksam und war nach wenigen Besuchen bei den Matching Abenden begeistert von der Vielfalt der Geschäftsideen und der Notwendigkeit/Möglichkeit diese unterstützen zu können mit der eigenen Erfahrung und Kontakten. Neue und unkonventionelle Ideen umzusetzen in ein Geschäftsmodell, stellt eine ganz andere Herausforderung dar, als in einem  gestandenen Unternehmen mit entsprechenden Strukturen und Rückhalt. Die Möglichkeit sich in mehreren Industrie-Bereichen zu engagieren, stellt eine reizvolle Mischung für die Business Angels dar.

Wie bewerten Sie die „Biotech-Szene in Berlin? Wo sehen Sie die Chancen?
Berlin bietet viele Voraussetzungen durch seine Größe, Ausbildungsstätten, vielfältige Industrie und Fördermöglichkeiten zu einem wichtigen Standort der Bio-Tech-Szene zu werden. Diese Gegebenheiten zu vernetzen bemühen sich viele Institutionen, Firmen, Verbände und die Politik – und dies trägt Früchte. Berlin wird diese Bemühungen weiter vorantreiben müssen um das Ziel eines besonders innovativen Bio-Tech Standortes zu erfüllen. In den letzten 15 Monaten sind durch die Finanz- und Wirtschaftskrise auch deutliche Einschnitte berichtet worden und eine vollständige Erholung ist noch nicht eingetreten.

Welches sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Entrepreneur Ihrer Meinung nach mitbringen muss?
Einen unbändigen Willen seine Idee umzusetzen! Kreativität, konsequente Umsetzung und Freude am Gelingen erscheinen mir die wichtigsten Treibstoffe für den Erfolg. Auch wenn ungern gehört, Frustrationstoleranz der besonderen Art ist ebenfalls nötig.

Was sind aus Ihrer Sicht die häufigsten Gründe, warum Gründer scheitern?
Gründer sollten nach meiner Meinung frühzeitig Unterstützung suchen auf Feldern, die sie nicht so gut beherrschen. Ein neues Business besteht ja aus mehr als nur der Produktidee und es bedarf eben der Entwicklung aller Anteile eines Geschäftes, um erfolgreich werden zu können. Oft fehlen aber auch die finanziellen Ressourcen bestimmte Aufgabenbereiche in kompetente Hände zu legen und der Misserfolg kommt daher oft aus unerwarteter Richtung.

Welche Bereiche bzw. Unternehmen aus dem Medizin- bzw. Biotech-Bereich sind für Sie interessant? Was für ein Start-up
würden Sie gerne mal beraten?
Für mich persönlich interessant erscheinen Entwicklungen im
Bereich der Medizin, die eine weitestgehende Wiederherstellung physiologischer Prozesse zum Ziel haben. Da ich mich viele Jahre mit der Beeinflussung von Augenerkrankungen beschäftigt habe, sehe ich auch hier das Feld, auf dem ich am besten unterstützen kann.

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