deGUT-Pressemeldung: “Abschauen erlaubt”
Der Internet-Pionier und deGUT-Repräsentant Lukasz Gadowski über Erfolgsrezepte für Start-ups, Web 2.0-Trends und den Nutzen von Gründerwettbewerben
Berlin/Potsdam, 27.05.2010. Wie gründet man ein erfolgreiches Unternehmen? Welche Kriterien erhöhen die Wahrscheinlichkeit, einen Investor für das eigene Unternehmen zu finden? Und in welchen Internet-Bereichen lohnt es sich noch, zu gründen? Der für seine erfolgreichen Gründungen mehrfach preisgekrönte Internet-Unternehmer Lukasz Gadowski gibt bereits im Vorfeld der 26. Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) als deGUT-Repräsentant seine persönlichen Tipps für Start-ups weiter. In einem Filmporträt auf der Messehomepage www.degut.de erfahren Gründer/innen z. B., wie man sich bestmöglich auf eine Gründung vorbereitet. Interessierte können den in Polen geborenen und in Deutschland aufgewachsenen Unternehmer aber auch live erleben und persönlich kennenlernen: Auf der deGUT am 29. und 30. Oktober 2010 in der STATION-Berlin wird er mit den anderen deGUT-Repräsentanten vor Ort sein und an einer der Podiumsdiskussionen rund ums Thema Gründen teilnehmen.
Gadowski hat sich als Gründer u. a. des Social-Commerce- Unternehmens „Spreadshirt“, das heute weltweit über 300 Mitarbeiter hat, und Mitbegründer der Social-Network-Plattform „StudiVZ“ einen Namen gemacht. Inzwischen unterstützt er selbst Start-ups in der Internetbranche: Mit seinem Unternehmen „Team Europe Ventures Management GmbH“ gründet er seit 2008 nicht nur selbst neue Unternehmen, sondern investiert pro Jahr auch in etwa fünf erfolgversprechende Unternehmenskonzepte anderer Gründer/innen. „Unser Produkt ist Unternehmertum“, umschreibt der 32-Jährige selbst seine Investorentätigkeit. Um als Internet-Start-up für ihn interessant zu sein, sollte zum einen „die unternehmerische Idee verständlich sein und zum anderen natürlich auch die Chemie stimmen. Wir müssen als Investoren das Gefühl haben, dass die Firma auch ohne uns, d.h. selbstständig erfolgreich sein könnte. Wir helfen ihr, dass sie hoffentlich schneller und auch in einem größeren Ausmaß erfolgreich wird.“
Gadowski selbst schaffte schon während seines Studiums den Sprung in die Selbstständigkeit. Unternehmertum und wissenschaftliches Arbeiten brachte er dabei ohne große Probleme unter einem Hut: Mit seiner Tätigkeit in einer studentischen Unternehmensberatung, durch die er wichtige Praxis-Erfahrungen im Projektmanagement und seine eigenen ersten Erfahrungen mit unternehmerischen „Flops“ sammelte, war das Studium im Rückblick ein idealer Ausgangspunkt für ihn. Der Gewinn einiger Unternehmenspreise, u. a. im Jahre 2005 als Sieger des Landes Sachsen im Rahmen des bundesweiten KfW-Unternehmenswettbewerbs „GründerChampions“, halfen ihm dann, mit seinem ersten erfolgreichen Unternehmen „Spreadshirt“ bekannt zu werden: „Plötzlich wurden die Leute in der Stadt auf uns aufmerksam, es war einfacher, Mitarbeiter zu gewinnen und mit Banken zu sprechen, wir haben insgesamt sehr positive Erfahrungen gemacht und hatten einen großen Werbeeffekt“, resümiert Gadowski. Für den diesjährigen Wettbewerb „GründerChampions 2010“ werden noch bis zum 10. August 2010 bundesweit Start-ups gesucht.
In seinem Filmporträt verrät er auch die seiner Meinung nach wichtigsten Internet-Trends: „Ein Trend, von dem jeder zurzeit redet, ist natürlich Social Media. Sehr viele Neuerungen sind auch bei webbasierter Software zu erwarten – hier haben wir bereits einige Investments getätigt. Auch das mobile Internet und Online-Spiele sind ein Riesenwachstumsfeld.“
Doch was ist Gadowskis wichtigster Tipp für Jungunternehmer/innen? Einfach abschauen! „Man sollte von anderen Start-ups lernen und dort – und nicht etwa in Großkonzernen – Praktika machen. Jeder sollte das Umfeld und das Feld, in dem man gründet, genau anschauen!“ [...]
