DIHK-Gründerreport 2010

e.dereli am 27.Juli 2010 | abgelegt unter news

Arbeitslosigkeit als “Motor” der Selbständigkeit? Der DIHK-Gründerreport 2010 zeichnet ein Bild vom Gründungsgeschehen in Deutschland.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat seinen Gründerreport für das Jahr 2010 herausgegeben, aus dem hervorgeht, dass das Gründungsinteresse in Deutschland im Vergleich zum letzten Jahr weiter deutlich gestiegen ist. Als Hauptgrund bzw. Hauptmotiv für die gewählte Selbständigkeit nennen die angehenden Unternehmerinnen und Unternehmer die (drohende) Arbeitslosigkeit. Leider nimmt die Gründungsqualität mit zunehmenden Gründungszahlen jedoch ab, stellt der DIHK in seinem Bericht fest, da die unternehmerische Motivation oftmals auf der Strecke bleibt und es nur wenige Gründungen mit hohem Innovationspotential gibt. Erfreulich ist jedoch, dass auch immer mehr Frauen den Einstieg in die Selbständigkeit wagen. Der Abstand zu den Männern hat sich in nur wenigen Jahren halbiert.

Der DIHK-Gründerreport 2010 nennt auch Verbesserungsvorschläge, die ein nachhaltiges Unternehmertum in Deutschland fördern und stärken sollen. Junge Menschen in Deutschland müssten für das Unternehmertum frühzeitig sensibilisiert werden und die Selbständigkeit dürfe nicht mehr nur als „Sonderweg“ betrachtet werden. Ein weiterer wichtiger Punkt sei der Abbau von bürokratischen Hürden, die z.T. eine stark hemmende Wirkung hätten. Des Weiteren müsse der Beteiligungskapitalmarkt belebt werden, denn eine gute finanzielle Ausgangsposition ist nicht nur bei Kreditverhandlungen mit Bankinstituten von Vorteil. An dieser Stelle wird auch die Bedeutung von Business Angels erwähnt, die entscheidend für einen erfolgreichen Markteinstieg sein können.

Den gesamten DIHK-Gründerreport 2010 können Sie hier lesen:

http://www.dihk.de/inhalt/download/gruenderreport_2010.pdf.

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GründerChampions 2010

e.dereli am 22.Juli 2010 | abgelegt unter news

Die KfW Bankengruppe vergibt auch dieses Jahr im Rahmen der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) vom 29. bis 30.10.2010 den Unternehmenspreis GründerChampions 2010!

Das wirtschaftlich erfolgreichste Start-Up jedes Bundeslandes hat die Chance, auf der Eröffnungsveranstaltung am 28.10.2010 als einer der drei Bundessieger gekürt zu werden, die unter allen 16 GründerChampions aus allen Bundesländern ermittelt werden. Das jeweils wirtschaftlich erfolgreichste Unternehmen aus den Bereichen Hightech, Dienstleistungssektor und das wirtschaftlich erfolgreichste Kleinstunternehmen erhalten einen mit jeweils 6000 € dotierten Preis. Die jeweiligen Landessieger erhalten die Chance, zusammen mit den Bundessiegern ihre Unternehmen auf der 26. deGUT zu präsentieren, verbunden mit einem Berlin-Aufenthalt sowie weiteren exklusiven Leistungen.

Neben wirtschaftlichen Kriterien werden bei der Beurteilung der Unternehmen auch Faktoren wie z.B. ethische Verantwortung sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie berücksichtigt. Um an dem Wettbewerb teilnehmen zu können, muss die Unternehmensgründung nach dem 31.12.2004 erfolgt sein. Weitere Informationen sowie das Online-Bewerbungsformular finden Sie unter www.degut.de oder www.kfw-mittelstandsbank.de.

Bewerbungsschluss ist der 10.08.2010.

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HANS-SAUER-PREIS 2010

e.dereli am 20.Juli 2010 | abgelegt unter news

Unter dem Motto „Erfolgreiche und vorbildliche Förderung von Erfindern, Umweltinnovationen und umweltgerechten Alltagsprodukten“, vergibt die HANS-SAUER-STIFTUNG auch dieses Jahr den gleichnamigen HANS-SAUER-PREIS.

Die drei mit jeweils 10.000 € dotierten Preise werden in den Kategorien „erfolgreiche und vorbildliche Förderung von Erfindern“, „Umweltinnovationen“ sowie „umweltgerechte Alltagsprodukte“ vergeben.

An dem Wettbewerb können alle öffentlichen und privaten Fördereinrichtungen aller Art teilnehmen, deren Förderprojekte in den Förderzeitraum nach dem 01.01.2002 fallen. Ziel ist es, innovative, effiziente und erfolgreiche Fördermaßnahmen, die „Modell- und Vorbildcharakter“ aufweisen, auszuzeichnen.

Der diesjährige Bewerbungszeitraum beginnt am 01.07.2010 und endet am 31.12.2010.

Nähere Informationen, wie z.B. den ausführlichen Ausschreibungstext sowie das Online-Bewerbungsformular, finden Sie unter:

http://www.hanssauerstiftung.de

Für weitere Fragen:

HANS-SAUER-STIFTUNG

Stichwort „HANS-SAUER-PREIS“

Fichtenstaße 5

82041 Deisenhofen

sauer@hanssauerstiftung.de

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Erfinder und Erfindungen, die ihrer Zeit “voraus” sind.

e.dereli am 20.Juli 2010 | abgelegt unter news

Leonardo da Vinci ist wahrscheinlich das beste Beispiel für das tragische Schicksal eines Erfinders, der seiner Zeit Jahre – wenn nicht sogar Generationen – voraus war. Erst viele Jahre nach seinem Tod wurde die Bedeutung von da Vincis bahnbrechenden Überlegungen, Zeichnungen und technischen Konstruktionen überhaupt erst erkannt und weiterentwickelt. Ähnliches widerfuhr dem deutschen Lehrer Philipp Reis, dem es bereits Jahre vor der Patentanmeldung von Graham Bell, der heute als Erfinder des Telefons gilt, gelang, Sprache in elektrischen Strom zu wandeln. Doch wer erinnert sich heute noch an den Namen Reis?

Genauso unwahrscheinlich ist es, dass sich heute noch jemand an den Namen Antonino Di Leva erinnert. Di Leva, Spross einer neapolitanischen Kaffeeröster-Familie, hat vor über 40 Jahren die „Prontadose“ erfunden, den Vorreiter des heutigen Kaffee-Pads. Sein Vorhaben jedoch, die Menschen für diese neue Art von „Ein-Kaffee-Portionen“ zu begeistern, scheiterte. Di Leva konnte sein Produkt am Markt nicht durchsetzen und zog sich schließlich zurück. Heute erfreuen sich die Pads und Kapseln großer Beliebtheit, sind weltweit in Millionen von Haushalten zu finden und bescheren den Herstellern Milliarden-Gewinne. Doch an ihren eigentlichen Erfinder erinnert sich leider niemand mehr.

Was da Vinci, Reis, Di Leva und womöglich viele weitere Erfinder verbindet: sie sind oftmals ihrer Zeit voraus und bringen ihre Produkte „zu früh“ auf den Markt. Aber trotzdem haben wir ihnen viel zu verdanken, wie z.B. unsere morgendliche Tasse Kaffee.

Mehr zu Antonino Di Leva und seiner „Prontadose“ können Sie hier lesen:

http://www.ftd.de/lifestyle/outofoffice/:schlechtes-timing-der-arme-erfinder-der-kaffee-pads/50145072.html?page=3

Hyperexpansion und Bootstrapping als Geschäftsmodelle von Start-Ups

e.dereli am 15.Juli 2010 | abgelegt unter news

Ein erfolgreiches Start-Up zu gründen ist keine Selbstverständlichkeit und es gibt dafür leider auch kein Patentrezept. Doch je nach Branche und Zielgruppe kann man von zwei unterschiedlichen Geschäftsmodellen sprechen: dem Bootstrapping und der Hyperexpansion. Vor- und Nachteile haben beide Modelle. Aber auch Risiken und Chancen.

Für welche Strategie man sich letztlich entscheidet, hängt auch sehr von zahlreichen Ausgangsbedingungen ab. Für das Bootstrapping wird Eigenkapital benötigt, das kontrolliert zum Zwecke der Gewinnerzielung verwendet wird.  Wie der Begriff Bootstrapping (engl: bootstrap für Schnürsenkel, Stiefelschlaufe) schon vermuten lässt, muss der Gründer die (knappen) Ressourcen „fest“ an das Projekt  „anbinden“. Ziel muss es sein, schon möglichst früh Gewinne zu erzielen, damit das Unternehmen langfristig ohne bzw. mit nur wenig Fremdkapital überleben kann.

Bei der Hyperexpansion jedoch steht die Erzielung von Gewinnen zu Beginn an zweiter Stelle. Hier wird primär darauf hingearbeitet, den Bekanntheitsgrad des Unternehmens sowie die User-Anbindung bzw. Vernetzung zu steigern. Dem Wachstum soll später dann (automatisch) der Gewinn folgen. Fremdkapital in Form von Krediten und/oder Investitionen sind bei dieser Variante Grundvoraussetzung.

Bei beiden Varianten können Business Angels den Start-Ups tatkräftig zur Seite stehen. Sowohl durch Beteiligung als auch Beratung können Business Angels die Gründer unterstützen, die erste Phase der Unternehmensgründung zu überstehen und aus den Start-Ups erfolgreiche Unternehmen zu machen. Doch welches Geschäftsmodell man auch wählt, das Ziel muss stets vor Augen sein und die Chancen realistisch eingeschätzt werden. Denn wie verlockend die eine oder andere Variante auch erscheinen mag: Risiken bergen zwar Chancen, aber auch bei der Gründung von Facebook, dem Paradebeispiel von Hyperexpansion überhaupt, steckt eine gute Idee dahinter.

Mehr zum Thema Hyperexpansion vs. Bootstrapping können Sie hier lesen:

http://netzwertig.com/2010/07/14/startups-hyperexpansion-vs-bootstrapping/.

Stipendien für die Gründerwerkstatt der Beuth Hochschule für Technik Berlin

e.dereli am 15.Juli 2010 | abgelegt unter news

Erneut haben Absolventinnen und Absolventen aller Fach- und Hochschulen die Möglichkeit, ein 18-monatiges Stipendium für die Gründerwerkstatt (Business Innovation Centre) der Beuth Hochschule für Technik Berlin zu erhalten. Interessenten mit Gründungsvorhaben und einer Geschäftsidee können sich bis zum

15. Oktober 2010

für einen der freien Plätze bewerben. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 030/4504 4122 bzw. 2483 oder auf der Internetseite der Gründerwerkstatt der Beuth Hochschule unter www.beuth-hochschule.de/gruenderwerkstatt.

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