Stiftung Charité – Charité Entrepreneurship Summit 2010: 15. – 17. März 2010

g.horn am 10.März 2010 | abgelegt unter news

Vom 15. bis zum 17. März 2010 veranstaltet die von der Unternehmerin Johanna Quandt gegründete Stiftung Charité den dritten Charité Entrepreneurship Summit für unternehmerisch interessierte Forscher und Kliniker, Wissenschaftsmanager, Gründungs- und Technologietransferexperten sowie für  Investoren aus allen Bereichen (VCs, Business Angels, Business Developer aus der Wirtschaft).

„Unser Charité Entrepreneurship Summit ist auf gutem Weg, sich zur führenden Veranstaltung dieser Art in Deutschland zu entwickeln“, erklärt Stephan Gutzeit, Vorstandsmitglied der Stiftung Charité.

Erneut arbeitet die Stiftung Charité dabei mit der amerikanischen Kauffman Foundation zusammen, der größten Stiftung zur Förderung von Unternehmertum weltweit. Der Summit wird geleitet von der  Dekanin der  Charité, Professor Annette Grüters-Kieslich, von Lesa Mitchell, Vizepräsidentin  der Kauffman Foundation und von Stephan Gutzeit, Vorstandsmitglied der  Stiftung Charité.

Zwei Keynote-Vorträge werden beigetragen vom Vorstandsvorsitzenden der Charité, Professor Karl Einhäupl, der über „Unternehmertum an der Charité“ referiert, und von Ludwig Georg Braun, dem Vorstandsvorsitzenden der B. Braun AG. Zu den bestätigten Referenten zählen unter anderem die Vertreter der Seed Funds des Medical Research Council, der Royal Society und der Harvard University sowie Investorenlegenden wie Falk Strascheg (Extorel), Michiel de Haan (Atlas Venture bzw. Aescap) und Scott Minick (ARCH Ventures). Außerdem werden Technologietransfer-Experten der Universitäten TU München, HU Berlin, ETH Zürich, University College London, Karolinska Institut, Universität Kopenhagen sowie Gazelle Growth Fund (Kopenhagen).

Am Montag findet um 19 Uhr ein Gala Dinner statt, zu dem der Unternehmer Götz Werner (Gründer der dm Drogeriemärkte und Honorarprofessor für Unternehmertum an der TU Karlsruhe) eine „dinner speech“ beitragen wird.

Für Business Angels besonders interessant sind wohl das Charité Partnering und das Business Speed Dating:
Charité Partnering: Ausgewählte Start-ups und Technologieplattformen in den Bereichen Medizintechnik, Biotechnologie/Diagnostik und Regenerative Medizin werden präsentiert vor VCs, Business Angels, Unternehmensentwicklern aus der Wirtschaft und anderen Experten. Zusätzliche Projekte werden beigetragen vom High-Tech-Gründerfonds, von Technologietransferbüros deutschlandweit und vom Berlin-Brandenburg Center for Regenerative Therapies (BCRT).

Das Partnering könnte auch spannend für Gründungsprojekte sein, die von Berlin-Brandenburger Business Angels betreut werden und zusätzliches Kapital brauchen. Erfinder und Gründer sollten sich schnellstmöglich bewerben – spätestens bis 4. März, weil danach eine Teilnahme nur noch über die Warteliste möglich ist.

Business Speed Dating: Ein Vernetzungsmodul für Forscher und Mediziner mit unternehmerischen Ideen, die Ingenieure, erfahrene Unternehmer und MBAs in einer Reihe aufeinanderfolgender, kurzer Gespräche treffen.
Auch dieses Modul kommt nicht nur für Business Angels in Frage, sondern auch für von ihnen betreute Erfinder und Gründer.

Außerdem neu in diesem Jahr ist das folgende Modul:
The Unsolved Clinical Problem

Eine strukturierte Ideensammlung: Erfahrene Ärzte entwickeln vor einem Publikum aus Industrievertretern Ideen für Problemlösungen, die ihnen in der klinischen Praxis schon immer gefehlt haben.

Außerdem findet erneut der Ideenwettbewerb „Medical Business Idea 2010“ statt: Alle Teilnehmer des Charité Summit 2010 können eine Geschäftsidee einreichen und Geldpreise sowie wertvolles Coaching gewinnen.

Mitgliedern des Business Angels Club Berlin-Brandenburg bietet die Stiftung Charité eine stark ermäßigte Partner-Rate von 90 Euro für die Teilnahme an dem Konferenzprogramm und an den neuen Modulen an. Bitte registrieren Sie sich elektronisch unter www.charite-summit.de und weisen sich dort als BACB-Mitglied aus.

Katharina Bergel
Projektreferentin, Stiftung Charité

Mehr Informationen und Anmeldeformulare sind erhältlich unter www.charite-summit.de oder bei Katharina Bergel, Telefon: 450 570-508.

Charité_Summit

Nur mutige Unternehmer schaffen Wachstum

g.horn am 10.März 2010 | abgelegt unter news, slider

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Oft wird darüber geklagt, dass wir in Deutschland nicht genug unternehmen, um vor allem im Technologiebereich mehr Unternehmensgründungen zu unterstützen und zu forcieren. Es wird über verbesserte Rahmenbedingungen und steuerliche Anreize diskutiert und gestritten.
Diese Diskussionen haben sicher ihre Berechtigung. Allerdings wird dabei oft übersehen, dass wir im Vergleich zu anderen Ländern gerade in Deutschland über eine gute, wirtschaftsnahe Infrastruktur verfügen und dass hier jede zweite Gründung durch öffentliche Mittel direkt oder indirekt gefördert wird. In den Niederlanden ist es dagegen nur jede zehnte Gründung.

Neue Gründerkultur notwendig

Materielle Unterstützung ist sicher eine notwendige, aber noch nicht hinreichende Bedingung für eine neue Gründerkultur. Viel wichtiger sind unser Verständnis und unsere Einstellung zur Bedeutung und Funktion des „Unternehmers“ in unserer Gesellschaft. Wenn sich das Unternehmerbild reduziert auf den „Gewinnmaximierer“, um es zurückhaltend zu formulieren, ist dies sicher kein positives Anreizsignal für einen jungen Wissenschaftler, sich selbstständig zu machen, insbesondere dann nicht, wenn eine gut bezahlte Position in der Industrie lockt.
Hinzu kommt die Angst mit einer Unternehmensgründung zu scheitern. Anders als in anderen Ländern erhält ein Unternehmer, der einmal Schiffbruch erlitten hat, bei uns leider nur selten eine zweite Chance.

Business Angels fördern innovative Unternehmer

Wir brauchen den Mut junger Unternehmer überkommene Strukturen zu verändern und innovative Ideen umzusetzen. Nur so werden wir nachhaltiges Wachstum und langfristig hochwertige Arbeitsplätze schaffen. Dazu ist es jedoch vor allem notwendig, dass wir unsere Denkbarrieren beseitigen und unseren Wertekanon überdenken. Nur so werden wir die zukünftigen Herausforderungen meistern. Wir als Business Angels in Berlin und Brandenburg unterstützen junge Unternehmer bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen: wenn nötig mit Kapital, vor allem aber mit unserer Erfahrung, unseren Kontakten und als Mutmacher.

Bernhard Böhm
Vorstandsvorsitzender des BACB e. V.

Angel Contact 1/2010

g.horn am 4.März 2010 | abgelegt unter news

Hier finden Sie die PDF-Version des aktuellen vom BACB e. V.  herausgegebenen Magazins Angel Contact.

Angel Contact 1/2010

David Rose über den VC – Pitch

b.monitor am 2.März 2010 | abgelegt unter news

Der Entrepreneuer und NY Angel David Rose in einem sehenswerten 14 Minütigen Vortrag über erfolgreiche Präsentationen (Er redet allerdings so schnell, dass der Vortrag eigentlich 30 min dauern würde. Die Aufnahme ist von 2007 – aber immer noch aktuell). Der Vortrag ist in engl. Sprache, aber es lassen sich deutsche Untertitel zuschalten.

Die Bullet Points:

  • was ist das Wichtigste?
  • 10 Dinge die in einer erfolgreichen Präsentation vermittelt werden
  • Dramaturgie
  • wie kommuniziere ich mit den Zuhörern
  • Präsentationsstil Stephen Jobs versus Bill Gates
  • Aufbau einer erfolgreichen Präsentation

Deutsches Eigenkapitalforum Frühjahr 2010 am 28. & 29. April in Dresden

g.horn am 25.Februar 2010 | abgelegt unter Allgemein, news, slider

Wo innovative Unternehmer Investoren treffen

Am 28. & 29. April 2010 veranstalten KfW Bankengruppe und Deutsche Börse AG gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr das Deutsche Eigenkapitalforum Frühjahr 2010.

50 innovative Unternehmen erhalten in Dresden die Gelegenheit, mit Präsentationen und auf Messeständen ihr Vorhaben potentiellen Investoren zu präsentieren. Dabei unterstützt die KfW Bankengruppe bei der Vermittlung von Kontakten. Erwartet werden auf Investorenseite ca. 250 Vertreter von Venture Capital- und Private Equity-Gesellschaften, Geschäftsbanken, Beratungsfirmen, Business Angels und Förderinstituten, die auch in Workshops und auf Messeständen ihr Leistungsspektrum präsentieren.

BACB-Vorstand Wolf Kempert über IT-Gründungen

g.horn am 25.Februar 2010 | abgelegt unter news

Tagesspiegel: Einmal durch die Hölle und zurück

Die Gründer des Verbraucherportals Kaufda haben das erste Geschäftsjahr überstanden – mit Erfolg. Von Saskia Weineit.

Berlin – Der Mensch muss essen, schlafen, trinken – und einkaufen. In Zeiten der Wirtschaftskrise ist dabei das Attribut „billig“ nicht zu verachten. „Besonders die Berliner gucken darauf“, die seien regelrecht aktionsgeil, sagt Christian Gaiser. Der Geschäftsführer des Internetportals „Kaufda“ zeigt auf einen Monitor, wo eine Grafik die Kaufgewohnheiten der Hauptstädter zusammenfasst. Online informieren, offline einkaufen, lautet das Motto des Verbraucherportals. Dafür werden Werbeprospekte von kleinen und großen Händlern, Discountern, Baumärkten oder Modeläden eingescannt und verschlagwortet. Die Softwareentwickler sorgten dafür, dass das Programm an der IP-Adresse erkennt, in welcher Stadt der Portalbesucher sitzt. Die Seite wird dementsprechend angepasst. „Pampers gehen besonders gut“, sagt Gaiser. Mütter, die nach Sonderangeboten rund ums Baby suchen, zählten zu den häufigsten Besuchern der Internetseite. Aber auch Baumarktartikel liefen gut.

Die Idee, Werbeprospekte ins Web 2.0 zu übertragen, kam dem 24-jährigen Christian Gaiser gemeinsam mit seinem damaligen Kommilitonen Tim Marbach, 23 Jahre alt, als sie drei Monate ins kalifornische Silicon Valley eintauchten, um ihre Bachelorarbeit zu schreiben. „Man lebt da wie unter einer Käseglocke“, sagt Gaiser. Alle bastelten an Konzepten. In den USA hätten die Konsumenten mehr Möglichkeiten, sich online über lokale Sonderangebote zu informieren. In Deutschland liefen dagegen die Briefkästen von Werbeprospekten über.

Marbach und Gaiser brachten ihr Verbraucherportal Kaufda im Dezember 2008 auf den Markt, gemeinsam mit den Entwicklern Cihan Aksakal und Thomas Frieling, beide 26 Jahre alt und zuständig für Software und IT. Ihr Büro ist im Berliner Nikolaiviertel in einem Kunstkaufhaus untergebracht. Und sie scheinen ihre Sache gut zu machen. Bekannte Gründer wie Lars Hinrichs (Xing) wählten sie zum erfolgreichsten Start-up-Unternehmen des Jahres 2009. Zu ihren Gesellschaftern gehören Internetunternehmer von Lastfm oder Studi VZ. Auch die Telekom hat ihre Finger im Spiel, mit Wachstumskapital und Know-how. „Es schafft Vertrauen bei potenziellen Kunden und in der Branche, wenn jemand sich an der Erstfinanzierung eines jungen Start-ups beteiligt“, sagt Wolf Kempert, Unternehmensberater. Sogenannte „Business Angels“ fördern nicht nur mit Kapital, sie coachen und beraten auch. Etwa 4000 Betriebsgründungen im Bereich IT-Services und Informationsdienste verzeichnete der Branchenverband Bitkom im Jahr 2009. Zwar ging die Zahl damit im vergangenen Jahr geringfügig gegenüber dem Vorjahr zurück. Angesichts der Wirtschaftskrise sei das aber kein Wunder. „Der Trend ist da“, sagt Kempert.

Märkische Allgemeine: Diagnoseverfahren von Epionics vermisst den Rücken in Bewegung

angelsintern am 18.Februar 2010 | abgelegt unter news

Am 08.02.2010 berichtete die Märkische Allgemeine über das Erfolgsprojekt Epionics, welches vom Business Angels Club nicht nur durch fachliches Know-how sondern ebenso mit finanzieller Beteiligung unterstützt wird.

POTSDAM – An einem Morgen vor etwa anderthalb Jahren war es. Nach dem „zweiten Kaffee und der fünften Absage eines Risikokapitalgebers“, wie Tobias Happel witzelt. Da jedenfalls hat der Firmenchef sein unternehmerisches Glück gefunden. Im Internet war er auf den Business Angels Club Berlin-Brandenburg gestoßen. „Ein fixer Gedanke“ ließ ihn bei den „Engeln“ anrufen. Der Elektrotechnikingenieur Happel hatte eine Idee samt Technologie für eine neue medizinische Dienstleistung. Aber es fehlte das Geld, um diese Idee in die Tat umzusetzen. Hilfe bekam er von den Business Angels.

Happel, Chef der Epionics Medical GmbH in Potsdam, will ein neuartiges Diagnoseverfahren für Schäden an der Wirbelsäule auf den Markt bringen. Ganz anders als Röntgen. Anders als MRT. Es geht um ein Gerät, das die Wirbelsäule in Aktion untersucht. Bewegungssensoren zeichnen die Funktion der Wirbelsäule über 24 Stunden auf und zeigen somit, wo der Rücken Probleme macht. „Es ist so etwas wie ein Langzeit-EKG für den Rücken“, erklärt Happel.

Initiative „Gründerland Deutschland“ unterstützt „Business Angels Jahr 2010“

g.horn am 17.Februar 2010 | abgelegt unter news

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Die von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle ausgerufene Initiative „Gründerland Deutschland“ sieht in der Aktion „Business Angels Jahr 2010“ einen wesentlichen Bestandteil der Gründerlandinitiative.

Ziel des „Business Angels Jahres 2010“ ist es, mehr Menschen für die Business Angels Idee zu begeistern. Denn Business Angels sind die wichtigsten Frühphasenfinanzierer in Deutschland, sie sind Treibsatz für wirtschaftliches Wachstum und Schlüssel für neue Arbeitsplätze. Die deutschen Business Angels Netzwerke spielen dabei eine zentrale Rolle.

VDI nachrichten: Krise trifft auch junge Hightech-Firmen

g.horn am 16.Februar 2010 | abgelegt unter news

Venture Capital: Finanzkrise und Rezession haben auf dem deutschen Wagniskapitalmarkt Spuren hinterlassen: Venture Capital Gesellschaften investierten 2009 deutlich weniger Mittel in junge Hightech-Firmen. Eine schnelle Markterholung ist für 2010 nicht in Sicht, so das aktuelle Venture Capital Panel der VDI nachrichten und der Münchener Beratungsgesellschaft FHP. VDI nachrichten, München, 29. 1. 10, ps

Für junge kapitalhungrige Technologiefirmen war 2009 ein rabenschwarzes Jahr: Institutionelle Wagnisfinanzierer zeigten sich knauserig wie seit Jahren nicht mehr. Im Vergleich zu 2008 sank das investierte Kapital um rund 40 % auf 334 Mio. €. Auch die Zahl der Beteiligungen ging von 493 auf 466 zurück. Zu diesem Ergebnis kommt das Venture Capital Panel, eine gemeinsame Initiative der Consultingfirma Fleischhauer, Hoyer & Partner und der VDI nachrichten.

Auch der Ausblick auf das laufende Jahr fällt verhalten aus: Nur 43 % der privaten Venture Capital Gesellschaften geben an, 2010 mehr zu investieren als 2009. Gut zwei Drittel der befragten Wagnisfinanzierer wollen sich in diesem Jahr verstärkt auf die Weiterentwicklung ihrer Unternehmen sowie den Verkauf von Beteiligungen konzentrieren.

Initiative “Gründerland Deutschland”

g.horn am 9.Februar 2010 | abgelegt unter news

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Deutschland kann wieder zum Gründerland werden. Die beginnende wirtschaftliche Erholung bietet viel Raum für neue Geschäftsideen. Doch noch traut sich längst nicht jeder, der eine Erfolg versprechende und nachhaltige Geschäftsidee hat, den Schritt in die Selbständigkeit zu tun. Das möchte die Initiative ändern.

Deutschland ist für eine neue Kultur der Selbständigkeit gut gerüstet. Schon heute bietet unser Land nach Meinung internationaler Experten die weltweit am besten ausgebaute öffentliche Förderung. Doch die Zahlen zeigen noch viel Potential: Im letzten Jahr wurden in Deutschland nur 410.000 Gründungen verzeichnet [Hochrechnungen des Instituts für Mittelstand (IfM)]. Auch die Gründerquote von 3,8% auf Basis des Global Entrepreneurship Monitors ist im internationalen Vergleich eher bescheiden.

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