Projekte

GRÜNDERPROJEKT: TANDEMPLOY

2014 wurde die Tandemploy GmbH gegründet und ging mit der gleichnamigen Jobsharing-Plattform an den Markt. Die Gründerinnen und Geschäftsführerinnen Anna Kaiser und Jana Tepe haben es damit geschafft das Bewusstsein für ein alternatives Arbeitsmodell zu schaffen. Durch Ihre Plattform ist es möglich, dass Jobsuchende einen Tandempartner finden mit dem sie sich zu zweit bei einer Firma bewerben können. Für den Arbeitgeber ergibt sich damit eine neue Zielgruppe hoch-qualifizierter Talente, die bewusst nach anderer Arbeit suchen.

Bernhard Böhm, ein Business Angel des BACB, begleitete die beiden seit Stunde eins. „Erst fand er uns verrückt, dann haben wir ihn scheinbar doch überzeugt und er blieb dran. Ein Jahr später stieg er ein.“ sagt Frau Tepe rückblickend. Herr Böhm unterstützte das Team in der Anfangsphase vor allem bei der Finanzplanung und der Buchhaltung. Doch Tandemploy hat nicht nur Herrn Böhm für sich gewinnen können. Die Jobsharing-Platform wurde schon über 15 mal ausgezeichnet und vielfach in den Medien erwähnt.

Mittlerweile sind weitere Investoren nachgezogen. Nach der ersten Investitionsrunde 2014, in der neben Herrn Böhm auch Thorsten Becker, der Gründer der Management Angels – einer Interim Management Firma aus Hamburg, einstieg, folgte 2015 eine größere Runde mit der Schörghuber Unternehmensgruppe aus München und dann im Sommer 2017 die Series A mit Dr. Werner Brandt – Ex-Finanzvorstand & Ex-Personalvorstand von SAP –  und dem Gründer & Managing Partner der hkp/// group, Michael Kramarsch, die insgesamt 3 Millionen Euro investiert haben.

Im Jahr 2017 beschäftigt die Tandemploy GmbH insgesamt über 20 Mitarbeiter und hat die neue Software flex:workz entwickelt. Damit können Organisationen Arbeitsmodelle flexibilisieren und Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben Kollegen für Projekte, Mentoring, Jobrotation und Jobsharing zu finden.

Unsere Zusammenarbeit mit Bernhard ist nach wie vor sehr eng. Wir wissen einfach, bei welchen Themen wir zum Telefonhörer greifen und als erstes ihn anrufen. Er ist ein toller und sehr loyaler Unterstützer, der auch mal unser gesamtes Team zur Gartenparty zu sich nach Hause einlädt. Wir freuen uns nach wie vor auf jedes Gesellschaftermeeting mit ihm – und das war und ist bei der Auswahl unserer Investoren immer die wichtigste Prämisse für uns gewesen.
Jana Tepe & Anna Kaiser

GRÜNDERPROJEKT: AARON.AI

Aaron.ai ist eine SaaS Plattform, die es Unternehmen einfach macht, Prozesse per Sprachsteuerung zu automatisieren. Zur Gründung 2015 erhielten die Gründer Iwan Lappo-Danilewski, Richard von Schaewen und Tobias Wagenführer das EXIST-Stipendium. Mit dieser Erstfinanzierung entwickelten sie in Kooperation mit der Humboldt Universität die Grundlage für ihr Geschäftsmodell: eine künstliche Intelligenz („AI“), die sprachbasierte Nutzereingaben versteht und die richtigen Befehle im IT-Systemen von Unternehmen auslöst – und das alles selbstlernend.

CEO und Mitgründer Tobias Wagenführer begründet diese Ausrichtung mit einem Blick in die Zukunft: „Ich bin davon überzeugt, dass Sprachsteuerung in den nächsten Jahren zum natürlichsten Weg wird, mit Technologie interagieren.“ Der Erfolg von Sprachassistenten wie Amazon Alexa und Google Home gibt bereits einen Ausblick auf diese Veränderung.

Auf der Suche nach Anschlussfinanzierung zu EXIST lernten die drei Gründer ihren ersten Business Angel Tönnies von Donop bei einer Matching Session des BACB kennen. Herr von Donop war von der Vision und der zugrundeliegenden AI-Technologie gleich überzeugt: „AI ist die Zukunft – und Sprachsteuerung der Schlüssel zur Digitalisierung bisher komplett analoger Branchen.“

Der anschließende Erfolg sollte ihm recht geben: schnell nach dem Beginn der Zusammenarbeit gewann Aaron.ai die ersten Großkunden und damit auch weitere Investoren, die den Weg zum aktuellen Wachstum ebneten.

Seitdem ist die Zusammenarbeit zu einer echten Win-Win Situation gewachsen, die weit über die Beteiligung hinaus geht. Die Gründer sind sich einig: „Hr. von Donop hilft uns nicht nur mit Feedback zu unserer Technologie, sondern auch durch sein strategisches Verständnis des Software-Markts – mit ihm denken wir in Punkto Positionierung stets einen Schritt voraus“. Und dieser ist sich sicher: „Aaron.ai hat eine große Zukunft vor sich.“

Hr. von Donop hilft uns nicht nur mit Feedback zu unserer Technologie, sondern auch durch sein strategisches Verständnis des Software-Markts – mit ihm denken wir in Punkto Positionierung stets einen Schritt voraus.
Tobias Wagenführer

GRÜNDERPROJEKT: SNAPTRUST

Snaptrust wurde bereits im April 2013 gegründet und hat sich auf die Erstellung, Erkennung und Verifikation von fälschungssicheren Merkmalen spezialisiert. Das Einzigartige an der Snaptrust Print ID ist, dass ein für das menschliche Auge unsichtbares Merkmal mittels Smartphone-Kamera detektiert und authentifiziert wird. Mit dieser Lösung können sich Kunden wirksam gegen Produktfälschungen schützen.

Der Gründer und geschäftsführender Gesellschafter Cüneyt Göktekin war sich jedoch bewusst, dass es nicht reicht nur eine gute Idee zu haben. Ein junges Unternehmen benötigt die richtige Unterstützung, um langfristig erfolgreich zu werden.

Die Business Angels konnten Snaptrust in erster Linie finanzielle Unterstützung zusichern, da es gerade in der Anfangsphase sehr schwierig war, an institutionelle Investoren heranzutreten. Sie waren bereits zu Beginn so überzeugt von der Idee des Unternehmens, dass Sie uns nicht nur mit Ihrem privaten Kapital unterstützen, sondern auch wertvolle Kontakte zu potenziellen Kunden und weiteren Investoren vermittelten. Zudem wirkten Sie bei allen weiteren Vertragsverhandlungen unterstützend mit.

Ein großer Meilenstein des Unternehmens konnte gemeinsam im Jahr 2016 erreicht werden, als sich die Investitionsbank des Landes Brandenburg mit einer siebenstelligen Summe beteiligte.

Snaptrust blick über den gesamten Zeitraum auf eine sehr enge Zusammenarbeit zurück, denn auch in schwierigen Zeiten standen die Investoren stets hinter der Idee und werden das Unternehmen auch bei der weiteren Etablierung im Markt begleiten.

Hier finden Sie mehr Informationen über die Snaptrust GmbH

Es reicht nicht, nur eine gute Idee zu haben. Ein junges Unternehmen benötigt die richtige Unterstützung um langfristig erfolgreich zu sein.
Cüneyt Göktekin
Markus Becker

GRÜNDERPROJEKT: ECOINTENSE

BA Technologie Fonds fürs Start-Up

Die Idee, eine unkomplizierte aber effektive Software anzubieten mit der Unternehmen die wachsenden Anforderungen an Umwelt- und Arbeitsschutz erfüllen und jederzeit im Blick haben kann, bekam von den Business Angels Ende 2007 schnell grünes Licht. Gleichsam nach der Devise „Nomen est Omen“ – übernahm Business Angel Bernd Monitor die Mentorenschaft für das Start-Up und seine webbasierte Umwelt- und Arbeitsschutzmanagement-Software EcoWebDesk®.

Nicht nur Produkt und Leistungsumfang überzeugten die Business Angels, sondern auch die drei Gründer und ihre Businessplanung, die sie im Rahmen des Exist Programmes des BMWi entwickelt hatten. 2008 stieg der BBAF mit 50.000 Euro ein – 500.000 Euro kamen vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) und auch die Investitionsbank Berlin mit ihrem Programm ProFIT zog mit. Die EcoIntense GmbH setzte die Investitionen in eine beachtliche Performance um. Erfolgreiche Etablierung und stete Expansion auf dem Markt zeichnen das mittlerweile gereifte Jungunternehmen aus. 2010 stieg zudem noch das Schweizer Family Office Wecken & Cie. als Investor ein. Aus dem Gründertrio ist inzwischen ein ca. 70 Mitarbeiter großes Unternehmen geworden. Die Geschäftsführung bilden die drei Gründer Markus Becker, Hardy Menzel und Sebastian Mönnich. Neben dem Berliner Hauptsitz befinden sich weitere Vertriebsniederlassungen in Bayern und Niedersachsen. 2014 wurde die EcoIntense Inc. in Houston (Texas) gegründet.

Ob Berliner Wasserbetriebe, die Alfred Kärcher oder Veolia, die GDF SUEZ Energie Deutschland oder SIEMENS, um nur einige zu nennen, sie alle vertrauen und verlassen sich auf Eco-WebDesk®. Die Firmenzentrale ist in der Nähe des Berliner Ostkreuzes.

„Inzwischen ist unsere Software in 7 Sprachen verfügbar und unsere Kunden arbeiten tagtäglich über die Welt verteilt in unterschiedlichen Ländern damit“, resümiert Markus Becker, Geschäftsführer der EcoIntense GmbH.
Mit der neuen Software-Version 8.0 unterstützt EcoWebDesk seine Anwender ab sofort auch im Nachhaltigkeitsmanagement.
Seit 2011 arbeitet das Unternehmen Cash-Flow-positiv und wächst von  Jahr zu Jahr überdurchschnittlich.

Die Gesellschaft ist seit 2014 vollständig schuldenfrei – für ein Wachstumsunternehmen ungewöhnlich. Kalkuliert man den stark gewachsenen Unternehmenswert ein und betrachtet die kontinuierlich gute Entwicklung der vergangenen Jahre seit Gründung, hat sich die Starthilfe des BA Technologie Fonds und die der anderen Finanzierer deutlich vervielfacht. Die EcoIntense GmbH ist nicht nur primus inter pares unter den Schützlingen der Business Angels, das Unternehmen ist auch einer der Bestperformer des BBAF.

Anke Odrig

GRÜNDERPROJEKT: LITTLE BIRD

Kinderbetreuung 2.0

Anke Odrig hat mit ihrer SaaS-Software LITTLE BIRD die Kinderbetreuung revolutioniert. Das Unternehmen ist inzwischen Marktführer. Doch der Anfang war zäh.
Die junge Mutter hatte ein gesellschaftliches Problem erkannt: Für Eltern ist es enorm schwierig, einen Betreuungsplatz zu ergattern. Mit ihrer Lösungsidee machte sie sich auf die Suche nach Geldgebern und erlebte wie viele Banker, Investoren und Fördermittelgeber die Relevanz ihrer Idee nicht erkannten. Heute hat ihr Unternehmen rund 30 Angestellte, betreut an die 100 Kommunen und wurde mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erreichte Anke Odrig im Juni 2015 das Finale des Deutschen Gründerpreises in der Kategorie Aufsteiger des Jahres.
Business Angel Bernd Monitor war Sparringspartner und von Anfang an Begleiter bei entscheidenden Terminen.

Das Produkt: LITTLE BIRD – 
Kinderbetreuung online verwalten

Betreuungsplätze sind trotz jahrelangem Kitaausbau vielerorts Mangelware. Auch die Organisation freier Plätze und der Vergabeprozess gestalten sich schwierig. Eltern melden ihr Kind mehrfach an, um die Chancen auf einen der begehrten Plätze zu erhöhen. Viele Kommunen und Einrichtungen fehlt der Überblick.
Anke Odrig wunderte sich bereits im Jahr 2006 darüber, dass es in Zeiten des Internets noch keine adäquate Lösung für diese Probleme gab. Und da sie bereits einige Zeit als Projektmanagerin für ein großes Softwarehauses gearbeitet hatte, wusste sie genau was zu tun war. Die Grundidee zu LITTLE BIRD war geboren. Mit Unterstützung der Stadt Heidenau setzte sie ihre Ideen „am lebenden Objekt“ in Softwareprozesse um.
LITTLE BIRD ist so flexibel aufgebaut, dass es an verschiedensten Orten mit unterschiedlichsten Anforderungen und Voraussetzungen eingesetzt werden kann. Außerdem läuft im Hintergrund des Programms ein gut durchdachter und dynamischer Prozess ab, der sich mühelos auf andere Organisationsprozesse übertragen lässt. LITTLE BIRD, ursprünglich für Betreuungsplätze von Kleinkindern konzipiert, kann inzwischen auch z.B. für die Anmeldung in Grundschulen eingesetzt werden.
Anke Odrig hatte mit LITTLE BIRD genau die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt.
Warum war der Start dann trotzdem so schwierig? „Sämtliche Investoren oder Fördermittelgeber haben anfangs die Technologie hinter dem Portal nicht verstanden und auch das große Vermarktungspotenzial nicht erkannt“, erklärt Anke Odrig.
Business Angels: Netzwerk öffnet Türen! 
Unterstützung fand Anke Odrig beim Berliner Business Angel Bernd Monitor und sie weiß seine Kompetenzen sehr zu schätzen. „Wie ein Coach hat er mich intensiv begleitet, mich auf Risiken hingewiesen, den Businessplan optimiert und Kontakte bei wichtigen Entscheidern vermittelt. Seine Begleitung und Beratung, wenn wieder wichtige Entscheidungen anstehen, sind für mich bis heute wertvoll.“
Der Business Angel Bernd Monitor: „Als ich Anke Odrig kennengelernt habe und sie mir ihre Idee vorgestellt hat, habe ich schnell erkannt, die Umsetzung dieses Geschäftsmodells bedeutet „dicke Bretter bohren“. Nichtsdestotrotz war Anke Odrig mit ihrer Analyse der Situation sehr treffsicher und hat kreative Lösungen ausgearbeitet. So war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Lösung durchsetzen würde. Die sehr sorgfältige Architektur der Software ermöglicht eine flexible Anpassung an andere Aufgabenstellungen, so steht dem Unternehmen eine grosse Zukunft offen.“

www.business.little-bird.de

Wie ein Coach hat mich mein Business Angel intensiv begleitet, mich auf Risiken hingewiesen, den Businessplan optimiert und Kontakte bei wichtigen Entscheidern vermittelt.
Anke Odrig
Deliana Czech-Toschmakov und Miriam Berneike

GRÜNDERPROJEKT: TEXTBEST

Business Angel bringt Textagentur auf Erfolgskurs

Wie auch bei der deGUT 2013 hatten 2012 Gründerteams aus ganz Deutschland die Möglichkeit, sich für das SpeedDating mit Business Angels zu bewerben. Über ein Scoring-Verfahren wurden die fünf besten Teams ausgewählt, die sich schließlich auf der Messe präsentieren durften.

Für Deliana Czech-Toschmakov und Miriam Berneike, Gründerinnen der Textagentur textbest, war die Teilnahme am SpeedDating auf der deGut 2012 eine Initialzündung: Denn sie konnten im Pitch überzeugen und werden seitdem von dem Business Angel Dr. Thomas Warnke  begleitet. Seit einem Jahr berät der erfahrene Unternehmer nun bereits die junge Firma und hat gleich am Anfang das ursprüngliche Konzept angepasst – mit Erfolg, wie Deliana Czech- Toschmakov sagt: „Zum Start von textbest wollten wir ausschließlich mit freien Textern im Homeoffice arbeiten. Wir dachten, dass wir so Raum- und Personalkosten sparen würden. Die Folge waren aber u. a. Schwierigkeiten mit der Kommunikation, dem Briefing sowie der Arbeitsmoral und den Lieferzeiten. Dr. Warnke riet uns zu einem gemeinsamen Büro und zu angestellten Mitarbeitern. Erst die Kalkulation durch den Businessangel ergab, dass unser Konzept langfristig tragfähig ist und feste Mitarbeiter maßgeblich unser Wachstum vorantreiben.

Erfolg nach Konzeptänderung
Das Ergebnis gibt den textbest-Chefinnen recht, denn die Auftragslage ist heute ausgezeichnet. Dies liegt vor allem daran, dass jetzt ein Team erfahrener Texter und Lektoren gemeinsam an den Aufträgen arbeitet und so auch größere Aufträge schnell und zuverlässig bewältigen kann.
Konkrete Unterstützung gibt Angel Dr. Warnke den Unternehmerinnen speziell in den Bereichen Büro- und Unternehmensorganisation, Personalmanagement, Controlling, Zeitmanagement und Marketing. Vor allem sein umfassendes BWL-Knowhow ist für Deliana Czech-Toschmakov wertvoll: „Wir, die Gründerinnen, sind Redakteurinnen, meine  Geschäftspartnerin Miriam Berneike ist Juristin, daher ist die Unterstützung speziell im Controlling eine große Hilfe für uns.“ Und auch wenn textbest jetzt bereits deutliche Erfolge verbuchen kann, die regelmäßigen Treffen mit Dr. Warnke wollen beide auch künftig nicht missen. Denn durch die Begleitung der gesamten Geschäftstätigkeit eröffnen sich immer wieder neue Wachstumsmöglichkeiten. So hat sich das Startup vom kleinen Redaktionsbetrieb zur gefragten Agentur entwickelt.

www.textbest.de

Die Teilnahme am SpeedDating der Business Angels auf der deGut 2012 war die Initialzündung. Wir konnten im Pitch überzeugen und werden seitdem von den Angels begleitet. Konkrete Unterstützung erhalten wir in den Bereichen Büro- und Unternehmensorganisation, Personalmanagement, Controlling, Zeitmanagement und Marketing.
Deliana Czech-Toschmakov & Miriam Berneike

GRÜNDERPROJEKT: NEURONATION

NeuroNation, Europas führendes Online-Gehirntraining, entstand aus der Begeisterung seiner Gründer Rojahn Ahmadi und Jakob Futorjanski für das Potenzial des menschlichen Gehirns. Die Beschäftigung mit Fragen zu künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen während des Studiums machte den IT-Experten bewusst, wie wichtig das Training geistiger Fähigkeiten für Menschen im ständigen Überfluss an Informationen ist. Der demografische Wandel hin zu einer alternden Gesellschaft verschafft geistiger Gesundheit noch größere Bedeutung.

Der Sieg beim Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2012 motivierte die Gründer unmittelbar nach dem Studium ihre Geschäftsidee umzusetzen und NeuroNation, das Fitness- Studio für den Kopf, zu gründen. Die Auszeichnung mit dem AOK-Leonardo-Gesundheitspreis für Digitale Prävention und die Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit im Jahr 2013 bestätigte den eingeschlagenen Kurs und motivierte das NeuroNation-Team, das Gehirntraining weiterzuentwickeln. Heute ist NeuroNation mit 50 Mitarbeitern und über 5 Million Mitgliedern das größte und erfolgreichste Online-Gehirntraining in Europa. Seit Januar 2014 unterstützen die XLHealth AG und ihr strategischer Partner, die CompuGroup Medical, der Spiegel Verlag und Aeria Games-Geschäftsführer Pascal Zuta NeuroNation als Partner.

Ein Business Angel entdeckte uns in einem Workshop der Beuth-Hochschule und bereitete uns auf das Matching im BACB vor. Über die nächste Zeit wurden wir vom BACB begleitet und konnten uns insbesondere hinsichtlich unserer Strategie und im überzeugenden Präsentieren deutlich weiterentwickeln, sodass die Zusammenarbeit den Weg für den erfolgreichen Aufbau unserer Firma ebnete.
Rojahn Ahmadi
Rüdiger-Rubbert

GRÜNDERPROJEKT: REPLICATE

Mit Business Angels Investoren mobilisiert

Replicate von der Natural Dental Implants AG (NDI)

Für den mehrfachen Firmengründer und Entwickler mit Leib und Seele, Rüdger Rubbert, ist der Weg vom herkömmlichen Zahnimplantat oder Zahnersatz zum Ersatzzahn ein logischer und eigentlich einfacher. Wenn er seine Entwicklung vorstellt, dann leuchten seine Augen auf und die Vorteile sofort ein. Beim minimalinvasiven ReplicateTM-System braucht es keine schweren chirurgischen Eingriffe mehr, nur eine geringe Behandlungszeit und der jeweilige Originalzahnwird perfekt nachgebildet. Statt des „Bohrens und Einschraubens” eines herkömmlichen Zahnimplantats wird der ReplicateTM-Ersatzzahn zeitlich begrenzt an den benachbartenZähnen verankert und wächst von selbst in das nach der Extraktion vorhandene Zahnfach im Kieferknochen ein. Was mit gesundem Menschenverstand als Methode einleuchtet, muss aber noch lange nicht ein funktionierendes Geschäftsmodell sein und ohne Startkapital wäre es wohl auch keins geworden.

Angelfinanzierung schob Unternehmen an
Als erfahrener Firmengründer, der mit deutscher Ingenieurskunst den amerikanischen Markt im Blick hat, zwischen den USA und Deutschland pendelt, war Rubbert klar, wer das Potenzial und den versierten Blick hat, um für ihn ein substanzieller Partner zu sein. Die Business Angels – und zwar die aus Berlin und Brandenburg und die aus Texas. Mit zwei amerikanischen Patentanmeldungen (2006/07), einem erteilten US-Patent und dem Modell der Wandelanleihe (ebenfalls in den USA gebräuchlich) in der Tasche stellte Rubbert sich, seine Entwicklung, Geschäftsmodell und -planung Ende 2009 den Business Angels in Berlin vor. Und er überzeugte. Mit den Angels brachte er die Start- und eine Brückenfinanzierung für NDI auf den Weg. Die Beteiligung der deutschen Business Angels galt den amerikanischen Angels als Empfehlung und Expertise, so dass auch dort Kapital gewonnen werden konnte. Mit der IBB Beteiligungsgesellschaft und dem High-Tech Gründerfonds wuchs die Investorenrunde. „Wir sind stolz, dass wir eine überaus erfahrene Gruppe von Investoren gewinnen konnten, die uns nun bei der Markteinführung unseres neuen Produkts zur Seite stehen. Das Matching bei den Business Angels Berlin war als first step ein wichtiger Impuls, die Unterstützung von Partnern wie dem Business Angel Ulrich Schmeiser war sehr wertvoll. Wir haben in Folge insgesamt 2,4 Mio. Euro Eigenkapital einwerben können”, so Rubbert. An der sogenannten A-Finanzierungsrunde beteiligten sich die Firmengründer von NDI, Privatinvestoren des Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V., des North Texas Angel Network und des InvestIn Forum Dallas sowie die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH Berlin über den von ihr betreuten VC Fonds Technologie Berlin GmbH und die High-Tech Gründerfonds GmbH & Co. KG Bonn.

Voller Schub für Etablierung
Mit frischem Kapital im Rücken arbeitet Rubbert nun daran, mit seinen Ersatzzähnen die Märkte in den USA und Deutschland zu erobern. Im Herbst dieses Jahres soll ReplicateTM marktreif sein. Ab dem Beginn der Vermarktung will Rubbert sein System in 18 Monaten soweit etabliert haben, so dass 4 Systeme pro Tag verkauft werden. Ein ehrgeiziges Ziel. Aber wenn man sich die rasante Entwicklung seit 2006 und den Serial Entrepreneur Rüdger Rubbert anschaut, dann fällt es auch dem skeptischsten Business Angel schwer, daran ernsthaft zu zweifeln

www.replicatetooth.com/

Die Unterstützung der BACB Business Angels war für unser junges Technologieunternehmen sehr wertvoll. Durch die frühe Beteiligung wurde unser Vorhaben validiert. In Folge haben amerikanische Business Angels und institutionelle Wagniskapitalgeber aus Deutschland und der Schweiz ebenfalls investiert. Die Beteiligung der deutschen Angels galt den weiteren Investoren als Empfehlung und Expertise, so dass von 2010 bis heute insgesamt mehr als 10 Mio EUR Eigenkapital akquiriert werden konnte.
Rüdger Rubbert