Das Denken in “Cluster”n hilft nicht
Eine norwegische Studie entlarvt die Idee der Definition von Industrie- oder Innovationsclustern für die Wirtschafts- oder Innovationsförderung als zweifelhaft.
Die Erfahrung zeigt, das die Gründung von clusterbezogenen Innovations- oder Inkubationszentren nicht den erhofften Erfolg bringt. Profiteuere sind nicht die Gründer, sondern Beraterorganisationen, die Zentren selbst verschwinden irgendwann in der Bedeutungslosigkeit.
Kein Wunder, denn Innovationsförderprogramme sind an für sich schon ein Paradoxon, weil in ihnen beschrieben wird, was Innovation ist. Innovation definiert sich aber als Entwicklung ausserhalb bisher bekannter und beschreibbarer Kategorien.
Die Studie, durchgeführt von Rune Dahl Fitjar vom “Centre for Innovation Research” an dem Internationalen Research Institute in Stavanger, und Andres Rodriguez-Pose von der “London School of Economics und Political Science” stellt dagegen als die Schlüsselfaktoren offene Kommunikation und die Unvoreingenommenheit gegenüber fremden Kulturen, Veränderung und neuen Ideen als Schlüsselfaktoren  für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung fest.
Vielleicht sollten wir, anstatt Innovation- besser Yogazentren gründen.
Den  englischen Originalartikel in der Washington Post gibt es hier:






