Vorsicht Glosse: In Irrgärten, zwischen Fata Morganas und Scheinriesen

b.monitor am 7.November 2010 | abgelegt unter news

Eine Betrachtung der sieben Mythen der Gründerförderung in Deutschland

Mythos 1: Wenn Du Geld brauchst, dann geh zur Bank.
Falsch. Wenn Du Dir die Bilanzen der Banken anschaust und die daraus erkennbaren Eigenkapitalquoten, dann siehst Du, dass Banken selber gar kein Geld haben. Das ist auch der Grund, warum Banken sich gegenseitig kein Geld mehr leihen.
Unternehmertum bedeutet das bewusste Eingehen von wirtschaftlichen Risiken. Dazu sind Banken nur bereit, wenn ihnen jemand das Risiko abnimmt. Die Banken finanzieren gar nicht, sie sind nur Erfüllungsgehilfen für die staatlichen Förderungen. Entweder durch die staatlichen Bürgschaftsbanken oder die KfW, für die die Banken Förderungen „durchreichen“. Das wird die Banken aber nicht davon abhalten, sich als Samariter aufzuspielen und Dir gleichzeitig ihre sinnfreien Finanz- und Versicherungsprodukte aufschwatzen zu wollen.

Mythos 2: Venture Capital finanziert erfolgversprechende Konzepte.
VCs investieren nach zwei Kriterien: 1) sie finanzieren solange die gleichen Geschäftsmodelle bis der Markt total ausgelutscht ist 2) sie finanzieren das, was die VC Kollegen auch finanzieren. Was einmal finanziert wurde, wird dann auf 5 Jahre

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BACB-Vorstand Wolf Kempert über IT-Gründungen

g.horn am 25.Februar 2010 | abgelegt unter news

Tagesspiegel: Einmal durch die Hölle und zurück

Die Gründer des Verbraucherportals Kaufda haben das erste Geschäftsjahr überstanden – mit Erfolg. Von Saskia Weineit.

Berlin – Der Mensch muss essen, schlafen, trinken – und einkaufen. In Zeiten der Wirtschaftskrise ist dabei das Attribut „billig“ nicht zu verachten. „Besonders die Berliner gucken darauf“, die seien regelrecht aktionsgeil, sagt Christian Gaiser. Der Geschäftsführer des Internetportals „Kaufda“ zeigt auf einen Monitor, wo eine Grafik die Kaufgewohnheiten der Hauptstädter zusammenfasst. Online informieren, offline einkaufen, lautet das Motto des Verbraucherportals. Dafür werden Werbeprospekte von kleinen und großen Händlern, Discountern, Baumärkten oder Modeläden eingescannt und verschlagwortet. Die Softwareentwickler sorgten dafür, dass das Programm an der IP-Adresse erkennt, in welcher Stadt der Portalbesucher sitzt. Die Seite wird dementsprechend angepasst. „Pampers gehen besonders gut“, sagt Gaiser. Mütter, die nach Sonderangeboten rund ums Baby suchen, zählten zu den häufigsten Besuchern der Internetseite. Aber auch Baumarktartikel liefen gut.

Die Idee, Werbeprospekte ins Web 2.0 zu übertragen, kam dem 24-jährigen Christian Gaiser gemeinsam mit seinem damaligen Kommilitonen Tim Marbach, 23 Jahre alt, als sie drei Monate ins kalifornische Silicon Valley eintauchten, um ihre Bachelorarbeit zu schreiben. „Man lebt da wie unter einer Käseglocke“, sagt Gaiser. Alle bastelten an Konzepten. In den USA hätten die Konsumenten mehr Möglichkeiten, sich online über lokale Sonderangebote zu informieren. In Deutschland liefen dagegen die Briefkästen von Werbeprospekten über.

Marbach und Gaiser brachten ihr Verbraucherportal Kaufda im Dezember 2008 auf den Markt, gemeinsam mit den Entwicklern Cihan Aksakal und Thomas Frieling, beide 26 Jahre alt und zuständig für Software und IT. Ihr Büro ist im Berliner Nikolaiviertel in einem Kunstkaufhaus untergebracht. Und sie scheinen ihre Sache gut zu machen. Bekannte Gründer wie Lars Hinrichs (Xing) wählten sie zum erfolgreichsten Start-up-Unternehmen des Jahres 2009. Zu ihren Gesellschaftern gehören Internetunternehmer von Lastfm oder Studi VZ. Auch die Telekom hat ihre Finger im Spiel, mit Wachstumskapital und Know-how. „Es schafft Vertrauen bei potenziellen Kunden und in der Branche, wenn jemand sich an der Erstfinanzierung eines jungen Start-ups beteiligt“, sagt Wolf Kempert, Unternehmensberater. Sogenannte „Business Angels“ fördern nicht nur mit Kapital, sie coachen und beraten auch. Etwa 4000 Betriebsgründungen im Bereich IT-Services und Informationsdienste verzeichnete der Branchenverband Bitkom im Jahr 2009. Zwar ging die Zahl damit im vergangenen Jahr geringfügig gegenüber dem Vorjahr zurück. Angesichts der Wirtschaftskrise sei das aber kein Wunder. „Der Trend ist da“, sagt Kempert.

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USA: Entrepreneurs zahlen 6.000$ für Teilnahme an Pitch bei Business Angels

o.numrich am 13.Oktober 2009 | abgelegt unter news

Business Angel Jason Calacanis, CEO des Portals Mahalo.com, schreibt in seinem Blog über zwielichtige “Busines Angels Foren” in den USA, die von Start-ups bis zu 6.000 Dollar für die Teilnahme an einem Pitch verlangen. Allerdings seien es vor allem Entrepreneurs, mit weniger Erfolg versprechenden Ideen, die zu zahlen bereit wären. Die Präsentation einer Geschäftsidee im Business Angels Club Berlin-Brandenburg ist selbstverständlich nach wie vor kostenlos. Der vollständige Beitrag von Jason findet sich hier.

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Studie: Deutsche Unternehmen twittern überwiegend anonym

o.numrich am 30.August 2009 | abgelegt unter news
Boxplot-Diagramm: Streuung Anzahl der Tweets

Boxplot-Diagramm: Streuung Anzahl der Tweets

Berlin – Mit einer Analyse von insgesamt 723 Tweets aus 53 ausgewählten Unternehmen legt die Berliner PR-Agentur Zucker.Kommunikation zusammen mit Blätterwald (Büro für Medienresonanzanalyse) erstmalig eine inhaltliche Bewertung von twitternden Unternehmen vor. Der Untersuchungszeitraum von einer Woche wirft ein Schlaglicht auf den Umgang der Unternehmen mit dem Microbloggingdienst Twitter. Ergebnisse: Dialog-Themen bestimmen die Inhalte der Hälfte aller Tweets, etwa ein Drittel sind Nachrichten und 17 Prozent der Tweets bestehen aus Werbung. Die Twitterprofile deutscher Unternehmen bzw. deutscher Niederlassungen internationaler Unternehmen haben durchschnittlich 661 Follower, sie folgen 350 fremden Profilen und posten durchschnittlich 13 Tweets pro Woche.

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Buchtipp: Syndizierungsstrategien von Business Angels

o.numrich am 13.April 2009 | abgelegt unter news

syndizierungsstrategien_coverDas Buch “Syndizierungsstrategien von Business Angels” gibt Aufschluss über das spezifische Syndizierungsverhalten von Business Angels mit der Zielsetzung, geeignete Gestaltungsstrategien zur Steigerung des gemeinsamen Investitionserfolges zu entwickeln. Im Rahmen einer theoretischen Analyse werden zunächst verschiedene syndizierungsrelevante Erklärungsansätze aus der Finanzierungstheorie, der Netzwerktheorie und der Soziologie systematisiert sowie wesentliche Implikationen für die Beweggründe und die organisatorische Gestaltung der Syndizierung abgeleitet. Mit Hilfe eines phasenorientierten Analyseschemas als Gestaltungsrahmen erforscht der Autor darauf aufbauend den spezifischen Syndizierungsprozess in ausgewählten Fallstudien mit erfahrenen Business Angels. Auf der Grundlage der Fallstudienergebnisse werden strategische Handlungsoptionen für die Partnerwahl, die Rollenverteilung im Syndikat sowie die organisatorischen Modelle der Partnerschaft im Einzelnen erörtert und unter ökonomischen Gesichtspunkten beurteilt. Zur erfolgreichen Gestaltung der Syndizierung wird abschließend eine mehrstufige Entscheidungsmatrix entwickelt, die es dem Business Angel ermöglicht, den Syndizierungsprozess systematisch zu planen und geeignete Syndizierungskonstellationen für den individuellen Kontext zu wählen. Bei Google Book Search können einige Seiten des Werk kostenlos eingesehen werden.

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