Märkische Allgemeine: Diagnoseverfahren von Epionics vermisst den Rücken in Bewegung
Am 08.02.2010 berichtete die Märkische Allgemeine über das Erfolgsprojekt Epionics, welches vom Business Angels Club nicht nur durch fachliches Know-how sondern ebenso mit finanzieller Beteiligung unterstützt wird.
POTSDAM – An einem Morgen vor etwa anderthalb Jahren war es. Nach dem „zweiten Kaffee und der fünften Absage eines Risikokapitalgebers“, wie Tobias Happel witzelt. Da jedenfalls hat der Firmenchef sein unternehmerisches Glück gefunden. Im Internet war er auf den Business Angels Club Berlin-Brandenburg gestoßen. „Ein fixer Gedanke“ ließ ihn bei den „Engeln“ anrufen. Der Elektrotechnikingenieur Happel hatte eine Idee samt Technologie für eine neue medizinische Dienstleistung. Aber es fehlte das Geld, um diese Idee in die Tat umzusetzen. Hilfe bekam er von den Business Angels.
Happel, Chef der Epionics Medical GmbH in Potsdam, will ein neuartiges Diagnoseverfahren für Schäden an der Wirbelsäule auf den Markt bringen. Ganz anders als Röntgen. Anders als MRT. Es geht um ein Gerät, das die Wirbelsäule in Aktion untersucht. Bewegungssensoren zeichnen die Funktion der Wirbelsäule über 24 Stunden auf und zeigen somit, wo der Rücken Probleme macht. „Es ist so etwas wie ein Langzeit-EKG für den Rücken“, erklärt Happel.

