Das Denken in “Cluster”n hilft nicht

b.monitor am 4.August 2011 | abgelegt unter news

Eine norwegische Studie entlarvt die Idee der Definition von Industrie- oder Innovationsclustern für die Wirtschafts- oder Innovationsförderung als zweifelhaft.

Die Erfahrung zeigt, das die Gründung von clusterbezogenen Innovations- oder Inkubationszentren nicht den erhofften Erfolg bringt. Profiteuere sind nicht die Gründer, sondern Beraterorganisationen, die Zentren selbst verschwinden irgendwann in der Bedeutungslosigkeit.

Kein Wunder, denn Innovationsförderprogramme sind an für sich schon ein Paradoxon, weil in ihnen beschrieben wird, was Innovation ist. Innovation definiert sich aber als Entwicklung ausserhalb bisher bekannter und beschreibbarer Kategorien.

Die Studie, durchgeführt von Rune Dahl Fitjar vom “Centre for Innovation Research” an dem Internationalen Research Institute in Stavanger, und Andres Rodriguez-Pose von der “London School of Economics und Political Science” stellt dagegen als die Schlüsselfaktoren offene Kommunikation und die Unvoreingenommenheit gegenüber fremden Kulturen, Veränderung und neuen Ideen als Schlüsselfaktoren  für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung fest.

Vielleicht sollten wir, anstatt Innovation- besser Yogazentren gründen.

Den  englischen Originalartikel in der Washington Post gibt es hier:

http://www.washingtonpost.com/national/on-innovations/industry-clusters-the-modern-day-snake-oil/2011/06/19/gIQAMtx3EI_story.html

Schlagwörter: , , , , ,

Vorsicht Glosse: In Irrgärten, zwischen Fata Morganas und Scheinriesen

b.monitor am 7.November 2010 | abgelegt unter news

Eine Betrachtung der sieben Mythen der Gründerförderung in Deutschland

Mythos 1: Wenn Du Geld brauchst, dann geh zur Bank.
Falsch. Wenn Du Dir die Bilanzen der Banken anschaust und die daraus erkennbaren Eigenkapitalquoten, dann siehst Du, dass Banken selber gar kein Geld haben. Das ist auch der Grund, warum Banken sich gegenseitig kein Geld mehr leihen.
Unternehmertum bedeutet das bewusste Eingehen von wirtschaftlichen Risiken. Dazu sind Banken nur bereit, wenn ihnen jemand das Risiko abnimmt. Die Banken finanzieren gar nicht, sie sind nur Erfüllungsgehilfen für die staatlichen Förderungen. Entweder durch die staatlichen Bürgschaftsbanken oder die KfW, für die die Banken Förderungen „durchreichen“. Das wird die Banken aber nicht davon abhalten, sich als Samariter aufzuspielen und Dir gleichzeitig ihre sinnfreien Finanz- und Versicherungsprodukte aufschwatzen zu wollen.

Mythos 2: Venture Capital finanziert erfolgversprechende Konzepte.
VCs investieren nach zwei Kriterien: 1) sie finanzieren solange die gleichen Geschäftsmodelle bis der Markt total ausgelutscht ist 2) sie finanzieren das, was die VC Kollegen auch finanzieren. Was einmal finanziert wurde, wird dann auf 5 Jahre

Schlagwörter: , , , , , , ,

PwC stellt Berliner Innovationsförderung auf den Prüfstand

b.monitor am 3.November 2010 | abgelegt unter news

Berlin entwickelt sich zur IT-Hauptstadt Deutschlands.

Und läuft München den Rang ab. Speziell was innovative Unternehmen angeht, steht Berlin bereits weit vor München. Das kann man an den Investmentstatistiken des grössten VC-Fonds in Deutschland sehen, des High Tech Gründer Fonds. Die Mischung von Kreativen, Künstlern, Wissenschaftlern und die Internationalisierung  machts.

Der Berliner Senat versucht diese Entwicklung aktiv zu unterstützen, durch Innovationsförderung. Ein Einblick in die Berliner Innovationsförderung gibt eine neue Studie von PriceWaterhouseCoopers. Sie gewährt tiefe Einsichten in die Institutionen der Förderung, wie das Technologie Coaching Center der IBB und die Instrumente wie z.B. das Projektförderungsprogramm ProFIT, welches ein zunehmender  Grund für Unternehmen ist, sich in Berlin anzusiedeln. Eine Finanzierungsmöglichkeit wie ProFit gibt es keiner anderen Region Deutschlands.

Für Innovations-Interessierte eine Pflichtlektüre.

Nachfolgend finden Sie den Downloadlink zur Studie:

PwC Studie Innovationsförderung Berlin

Schlagwörter: , , , ,

Angel Investors – Die guten, die schlechten und die ganz bösen

b.monitor am 16.März 2010 | abgelegt unter news

Wir bedanken uns bei Dr. Earl R. Smith II für die freundliche Genehmigung , nachfolgenden Beitrag aus dem Amerikanischen zu übersetzen und auf unserer Website zu veröffentlichen (die Red.).

Dr. Earl R. Smith II

Dr. Earl R. Smith II

DrSmith@Dr-Smith.com
www.Dr-Smith.com

Gründer neigen dazu, dem Geld hinterherzulaufen – egal, woher es fliesst. Bei dem Druck eine Finanzierung als Voraussetzung für den Unternehmensaufbau sicherzustellen, kann Wesentliches aus dem Blickfeld geraten. Meistens sind die zwischen Gründern und Business Angels (BA) entstehenden Partnerschaften konstruktiv und nutzbringend, jedoch können sie sich in einigen wenigen Fällen auch destruktiv entwickeln. Firmen, die durchaus erfolgversprechend sind, werden durch Kapitalgeber ausgebremst, die das Potential des Projektes beschneiden und damit zum Scheitern beitragen.

Schauen Sie über Ihr Bankkonto hinaus

In der „Hitze des (finanziellen) Gefechts“ wird es oft vergessen:  Aber die Sünden der Unterlassung, die man auf der Jagd nach Investoren begeht, können einen zehnfach wieder einholen und jede Chance auf Erfolg zerstören. Das Problem wird durch die unglaubliche Spanne an Erfahrungen und Interessen, die BA mitbringen, verursacht. Man muss die grundlegende Motivation eines Angels verstehen: was bringt ihn dazu, sich als BA zu agieren? Man muss auch verstehen, dass nicht Kapitalbeteiligung gleich Kapitalbeteiligung ist. Manche hilft, erfolgreich zu sein, andere wiederum erweisen sich als giftige Pille, die jede Chance auf den Erfolg, den man sich ausmalte, schmälern. Hier kommen die heiligen Kühe, die sie schlachten müssen:

  • Business Angel erwarten Rendite: Wie kann man das in Zweifel ziehen? Man könnte denken, dass die Renditeerwartung immer Hauptantrieb eines Investors ist. Aber – wie sie im weiteren Verlauf lesen werden – stimmt das nicht immer! Ich kenne Business Angels, die schlichtweg gelangweilt sind und Ausschau halten nach etwas, womit sie sich beschäftigen können. Andere sind frustrierte Möchtegern-CEOs. Einige sind tatsächlich nur auf Rendite aus, für andere jedoch ist diese sekundär. Halten sie die beiden Gruppen auseinander! Hören Sie nicht allein darauf, was potentielle Investoren sagen; was sie tun ist relevant!

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Angel Contact 1/2010

g.horn am 4.März 2010 | abgelegt unter news

Hier finden Sie die PDF-Version des aktuellen vom BACB e. V.  herausgegebenen Magazins Angel Contact.

Angel Contact 1/2010

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,

Initiative „Gründerland Deutschland“ unterstützt „Business Angels Jahr 2010“

g.horn am 17.Februar 2010 | abgelegt unter news

BAND_2010_logo_orange

Die von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle ausgerufene Initiative „Gründerland Deutschland“ sieht in der Aktion „Business Angels Jahr 2010“ einen wesentlichen Bestandteil der Gründerlandinitiative.

Ziel des „Business Angels Jahres 2010“ ist es, mehr Menschen für die Business Angels Idee zu begeistern. Denn Business Angels sind die wichtigsten Frühphasenfinanzierer in Deutschland, sie sind Treibsatz für wirtschaftliches Wachstum und Schlüssel für neue Arbeitsplätze. Die deutschen Business Angels Netzwerke spielen dabei eine zentrale Rolle.

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Initiative “Gründerland Deutschland”

g.horn am 9.Februar 2010 | abgelegt unter news

Bild2

Deutschland kann wieder zum Gründerland werden. Die beginnende wirtschaftliche Erholung bietet viel Raum für neue Geschäftsideen. Doch noch traut sich längst nicht jeder, der eine Erfolg versprechende und nachhaltige Geschäftsidee hat, den Schritt in die Selbständigkeit zu tun. Das möchte die Initiative ändern.

Deutschland ist für eine neue Kultur der Selbständigkeit gut gerüstet. Schon heute bietet unser Land nach Meinung internationaler Experten die weltweit am besten ausgebaute öffentliche Förderung. Doch die Zahlen zeigen noch viel Potential: Im letzten Jahr wurden in Deutschland nur 410.000 Gründungen verzeichnet [Hochrechnungen des Instituts für Mittelstand (IfM)]. Auch die Gründerquote von 3,8% auf Basis des Global Entrepreneurship Monitors ist im internationalen Vergleich eher bescheiden.

Schlagwörter: , , , , , ,

Gründerstipendien an der Beuth Hochschule

g.horn am 2.Februar 2010 | abgelegt unter news

logo_gruenderwerkstatt

Die „Gründerwerkstatt“ der Beuth Hochschule Berlin vergibt erneut freie Plätze an Absolventinnen und Absolventen aller Hoch- und Fachhochschulen mit einer technologieorientierten Geschäftsidee, um ihnen den Weg in die Selbstständigkeit zu ebnen.

In dem Start-Up-Inkubator werden innovative Gründungsvorhaben durch ein 18-monatiges Stipendium gefördert. Seminare, Mentoring, Labornutzung und administrativer Service ergänzen das Angebot und stabilisieren die Gründungsprozesse, damit sich die Jungunternehmer/innen nach Förderungsablauf erfolgreich am Markt etablieren können.

Der Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 29. April 2010.
Weitere Informationen unter Telefon 030/4504 4122 bzw. 2483 oder im Internet unter www.beuth-hochschule.de/gruenderwerkstatt.

Flyer Gründerwerkstatt (PDF)

Schlagwörter: , , , , , ,

Ursula von der Leyen legt Mikrokreditfonds auf

b.monitor am 30.Januar 2010 | abgelegt unter news

Damit setzt die Arbeitsministerin eine Planung ihres Amtsvorgängers Olaf Scholz um und folgt dem guten Beispiel des Berliner Senats. Die Idee stammt ursprünglich von dem Nobelpreisträger Muhammad Junus, der mit seiner Grameen Bank dieses Finanzierungsinstrument in den Markt eingeführt hat.

Kleinunternehmer können über den Fonds bis 20 T€ (bei dem Berliner Fonds bis 25 T€) unkompliziert Kredit aufnehmen.

Der Bundesfonds wird über die  GLS Bank ausgegeben. Die Bank stellt nachhaltiges Handeln vor kurzzeitiges Renditedenken und wurde von den Mitbewerbern oft als “Sandalenbank” verspottet. Das änderte sich, als die GLS Bank im im Verlauf der Finanzkrise keine nenneswerten Abschreibungen vornehmen musste. Im Anlageausschuss der GLS sitzt unter anderem Ise Bosch, die Enkelin von Robert Bosch.

Der Mikrokreditfonds wird zu 60 % aus Mitteln der Europäischen Sozialfonds und zu 40 % aus Bundesmitteln gespeist.

Muhammad Yunus über Entrepreneurship und Mikrokreditfonds (via Labor für Entrepreneurship) 30 min Länge – englische Sprache

www.mikrokreditfonds.de

Berlin-IBB-Mikrokredite

Studie des Bundes zum Thema Mikrokredite

Schlagwörter: , , , , , , ,

Jahrestreffen des Business Angels Club Berlin-Brandenburg und Auszeichnung des „Gründer des Jahres 2009“

g.horn am 1.Dezember 2009 | abgelegt unter Allgemein, news

 

Das traditionelle Jahrestreffen des Business Angels Club fand in diesem Jahr im Weinhaus Habel, im rustikalen Ambiente des Weinbogens statt – mit direktem Blick auf das Berliner Regierungsviertel. Eingestimmt wurden die Netzwerkpartner, Unternehmensgründer und Business Angels durch einen indischen Tempeltanz, der Kraft, Schöpfung und Neuerung vermitteln soll und in Indien dem Gott Ganesha gewidmet ist. Damit wurde auf exotische Weise die Arbeit der Business Angels (BA) und jungen Gründer gespiegelt.

Die Dinnerspeach hielt Herr Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB). Er könne auf eine erfreuliche Woche zurückblicken, die für ihn mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen BA und ZAB begann, so Kammradt. In seiner Rede verwies Herr Dr. Kammradt zudem auf die Perspektiven der Hauptstadtregion und sprach sich für ein weiteres Zusammenwachsen Brandenburgs mit der Hauptstadt aus.

Nach dem französischen Büffet erwartete die Gäste die Auszeichnung des „Gründer des Jahres“. In Anerkennung ihrer hervorragenden Leistung bei Gründung und Aufbau der EcoIntense GmbH wurden Markus Becker, Hardy Menzel und Sebastian Mönnich geehrt. Die Laudatio für die EcoIntense hielt Herr Nicolas Kirschner vom High-Tech Gründerfonds. Als kleine Aufmerksamkeit wurde den jungen Gründern der Roman „Der Alchimist“ von Paolo Coelho überreicht. BACB-Vorstand Bernd Monitor, der dieses Buch bewusst ausgewählt hatte, verwies auf die Alchimisten, denen man nachsage, beliebige Stoffe in Gold verwandeln zu können. Das kommt auch den Ansprüchen, die an junge Gründer gestellt werden, durchaus nahe.

Den Abschluss des Abends bildete eine Spendenaktion für die Berliner Tafel e.V.. Frau Prof. Birgit Wilkes, ebenfalls Vorstand im BACB e.V., rief die Business Angels und Gäste dazu auf, die gemeinsam mit der Spendino GmbH veranstaltete Spendensammlung zu unterstützen.

Wir danken den Sponsoren unseres Jahrestreffens für Ihre Unterstützung.

 Allianz BC
BLS

HTGF


ibb



 

<!–[endif]–>Jahrestreffen der Business Angels <!–[if !vml]–><!–[endif]–>
Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , ,

« Previous entries