Angel Investors – Die guten, die schlechten und die ganz bösen

b.monitor am 16.März 2010 | abgelegt unter news

Wir bedanken uns bei Dr. Earl R. Smith II für die freundliche Genehmigung , nachfolgenden Beitrag aus dem Amerikanischen zu übersetzen und auf unserer Website zu veröffentlichen (die Red.).

Dr. Earl R. Smith II

Dr. Earl R. Smith II

DrSmith@Dr-Smith.com
www.Dr-Smith.com

Gründer neigen dazu, dem Geld hinterherzulaufen – egal, woher es fliesst. Bei dem Druck eine Finanzierung als Voraussetzung für den Unternehmensaufbau sicherzustellen, kann Wesentliches aus dem Blickfeld geraten. Meistens sind die zwischen Gründern und Business Angels (BA) entstehenden Partnerschaften konstruktiv und nutzbringend, jedoch können sie sich in einigen wenigen Fällen auch destruktiv entwickeln. Firmen, die durchaus erfolgversprechend sind, werden durch Kapitalgeber ausgebremst, die das Potential des Projektes beschneiden und damit zum Scheitern beitragen.

Schauen Sie über Ihr Bankkonto hinaus

In der „Hitze des (finanziellen) Gefechts“ wird es oft vergessen:  Aber die Sünden der Unterlassung, die man auf der Jagd nach Investoren begeht, können einen zehnfach wieder einholen und jede Chance auf Erfolg zerstören. Das Problem wird durch die unglaubliche Spanne an Erfahrungen und Interessen, die BA mitbringen, verursacht. Man muss die grundlegende Motivation eines Angels verstehen: was bringt ihn dazu, sich als BA zu agieren? Man muss auch verstehen, dass nicht Kapitalbeteiligung gleich Kapitalbeteiligung ist. Manche hilft, erfolgreich zu sein, andere wiederum erweisen sich als giftige Pille, die jede Chance auf den Erfolg, den man sich ausmalte, schmälern. Hier kommen die heiligen Kühe, die sie schlachten müssen:

  • Business Angel erwarten Rendite: Wie kann man das in Zweifel ziehen? Man könnte denken, dass die Renditeerwartung immer Hauptantrieb eines Investors ist. Aber – wie sie im weiteren Verlauf lesen werden – stimmt das nicht immer! Ich kenne Business Angels, die schlichtweg gelangweilt sind und Ausschau halten nach etwas, womit sie sich beschäftigen können. Andere sind frustrierte Möchtegern-CEOs. Einige sind tatsächlich nur auf Rendite aus, für andere jedoch ist diese sekundär. Halten sie die beiden Gruppen auseinander! Hören Sie nicht allein darauf, was potentielle Investoren sagen; was sie tun ist relevant!

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Nur mutige Unternehmer schaffen Wachstum

g.horn am 10.März 2010 | abgelegt unter news

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Oft wird darüber geklagt, dass wir in Deutschland nicht genug unternehmen, um vor allem im Technologiebereich mehr Unternehmensgründungen zu unterstützen und zu forcieren. Es wird über verbesserte Rahmenbedingungen und steuerliche Anreize diskutiert und gestritten.
Diese Diskussionen haben sicher ihre Berechtigung. Allerdings wird dabei oft übersehen, dass wir im Vergleich zu anderen Ländern gerade in Deutschland über eine gute, wirtschaftsnahe Infrastruktur verfügen und dass hier jede zweite Gründung durch öffentliche Mittel direkt oder indirekt gefördert wird. In den Niederlanden ist es dagegen nur jede zehnte Gründung.

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Neue Formen der Arbeit: Coworking

b.monitor am 29.September 2009 | abgelegt unter news

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Während in der Politik  darüber  gestritten wird, welches Theoriemodell (Neoliberalismus, soziale Marktwirtschaft, Sozialismus) nun dafür taugt, um die Wirtschaft wieder auf Kurs zu bringen,  sind die wirtschaftlichen Akteure  schon weiter und entwickeln neue Formen der Arbeit: z.B. das Coworking.

Coworker sind selbstständig, aber sie wollen gemeinsam arbeiten – in einer Arbeitswelt die so vernetzt ist wie das Internet.

Die ungenannte Hauptstadt des Coworking ist Berlin.

An Orten wie dem Hub oder dem Betahaus findet Coworking statt. Aber auch im St. Oberholz oder im Friedrichshainer Park.

Zu einem lesenswerten Artikel über Coworking im Online-Magazin Freitag: Die neue Arbeitsteilung — Der Freitag.

Neue Möglichkeiten des Coworking finden sich auch im ClubOffice Berlin, in dem man unkompliziert, flexibel und ohne Mindestvertragslaufzeiten einen vollständig ausgestatteten Arbeitsplatz zum sofort losarbeiten mieten kann.

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Wochenendausblick: Interessante Seiten über das Gründen und drumherum

o.numrich am 3.September 2009 | abgelegt unter news

Auf der Jagd nach Ideen für die Arbeitswelt von morgen

Wie kann sich der Arbeitsplatz auf die Bedürfnisse und Anforderungen der digitalen Generation einstellen? Dieser Frage geht der Kreativwettbewerb Palomar5 nach, der ab dem 9. Oktober 6 Wochen lang in Berlin stattfinden wird. Im Gebäude der Malzfabrik sind dazu 30 junge Menschen zu einem Treffen mit Wissenschaftlern, Politikern und Wirtschaftsfachleuten eingeladen, um gemeinsam Ideen und Konzepte für die Arbeitswelt von morgen zu entwickeln. Der „Do-Tank“ in der Landeshauptstadt dient zum einen der Kontaktaufnahme, zum anderen soll den Teilnehmern des Projekts aber vor allem auch eine Bühne für ihre Konzepte gegeben werden.
Weitere Informationen und Bewerbung unter: www.palomar5.org

Mit kuriosen Ideen Geld verdienen

Spannende Ideen im Kopf haben viele – den Schritt zur Selbstständigkeit wagen nur wenige. Einige Junggründer, die den Sprung ins kalte Wasser gewagt haben, stellt die WELT in einer Serie über ungewöhnliche Existenzgründungen vor. Die Firma „2high ballooning“ von Lutz Nicolaus lässt zum Beispiel mutige Menschen in einem Gasfesselballon zu Höhenflügen der besonderen Art aufsteigen, Christian-André Keun hat mit bunten Handläufen für Rolltreppen seine Nische gefunden.
Welt-Artikel: Farben für die Rolltreppen der Welt
Welt-Artikel: Lizenz-zum-Schweben

Mit Vollgas aus der Krise

Die Wirtschaftskrise trifft viele Unternehmer hart. Besonders Gründer und Start-Up-Unternehmen stehen schnell vor einer großen finanziellen Herausforderung. Das Land Brandenburg will dieser Entwicklung im Rahmen seines Projekts „Gründungsnetz“ entgegenwirken und Jungunternehmern bei der Bewältigung der Krise unter die Arme greifen. Diese Woche wurde dazu im Internet ein umfangreicher Themenschwerpunkt gestartet, der viele wertvolle Tipps und Hinweise für Kleinunternehmer bereit hält.
www.gruendungsnetz.brandenburg.de
www.info-potsdam.de
www.berlin-trotzt-der-krise.de

Der SPIEGEL jetzt auch für Kinder

Die Herausgeber des wöchentlich erscheinenden SPIEGEL haben sich etwas neues einfallen lassen: Ab sofort gibt es mit „Dein SPIEGEL“ auch ein Nachrichtenmagazin für Kinder, das aktuelle Ereignisse aus Politik und Weltgeschehen altersgerecht aufbereitet. Zusätzlich gibt es Reportagen zu allem, was junge Leser zwischen 9 und 12 Jahren interessiert. Im ersten Heft zum Beispiel zur Finanzkrise oder zum Thema „Kinderunternehmer – mit guten Ideen Geld verdienen“.
www.spiegel.de/deinspiegel/

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Vom Spreewald in die weite Welt: Hannes Fuchs machte sein Unternehmerglück mit Wolldecken

o.numrich am 14.August 2009 | abgelegt unter Allgemein, news

Hannes Fuchs

Hannes Fuchs ist ein gelassener älterer Herr, mit dem man gerne plaudert. Wer ihn kennenlernt, kann sich kaum vorstellen, dass dieser gemütliche Ruheständler sein Leben lang in Mittel- und Osteuropa unterwegs war, um dort Wolldecken im Direktvertrieb zu verkaufen. „Ja“, räumt er unbefangen ein, „das Prinzip ist dasselbe wie bei Seniorenverkaufsreisen: Wir spendieren Kaffe und Kuchen und präsentieren dann unsere Gesundheitsprodukte.“ Immer wenn ein Markt abgegrast war, zog seine Verkäufertruppe ein Land weiter, von der Schweiz nach Deutschland, von hier nach Polen, darauf nach Ungarn und schließlich nach Rumänien. Hannes Fuchs war mit seiner Marke Swisana stets Pionier auf den jüngsten Absatzmärkten der sich erweiternden EU. Seit Mut und sein kaufmännisches Geschick waren die Schlüssel zu seinem beruflichen Erfolg. Jetzt hat er sich in seiner alten Heimat im Spreewald zur Ruhe gesetzt. Als Business Angel teilt er seine Erfahrungen mit jungen brandenburger Unternehmerinnen und Unternehmern.

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Europas bester Business-Angel über Bluffs und Networking

o.numrich am 9.Juli 2009 | abgelegt unter news

Im Interview mit dem Manager Magazin Online erklärt Business Angel Cornelius Boersch, worauf es beim Gründen ankommt, welche Märkte (noch) attraktiv für Investoren sind, und dass Bluffen beim Verhandeln einfach dazu gehört.

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Nach der Pleite: „Wir wachsen nur noch rein operativ“

o.numrich am 2.Februar 2009 | abgelegt unter news

Jürgen Marx, Probicon

Jürgen Marx, Probicon

Sein erstes Unternehmen ging in die Insolvenz, beim zweiten will Jürgen Marx die Bodenhaftung nicht verlieren und nur und aus eigener Kraft wachsen. Die Business Angels helfen ihm dabei. Oliver Numrich interviewte den Unternehmer für Contact, den Newsletter der Business Angels.

Contact: Herr Marx, wie läuft es mit ihrem zweiten Startup?
Unser Übersetzungsdienst läuft mittlerweile ganz gut, wir können unseren Service ausweiten. Allerdings verlassen wir uns nicht nur auf das eine Standbein, sondern bieten parallel auch Unternehmensberatung an. Damit konnten wir uns zu Beginn gut über Wasser halten und waren unabhängig von Geldgebern als das Geschäft anlief. Das war uns sehr wichtig.

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Erfolg mit Humanistischer Bildung – Ein Erfahrungsbericht von Justinus Pieper

o.numrich am 27.März 2008 | abgelegt unter Allgemein
Justinus Pieper

Justinus Pieper

Am Anfang meiner Unternehmensgründung stand der Wunsch nach Selbständigkeit und Unabhängigkeit. Ich wollte das tun, was ich kann und immer tun wollte: Sichtung, Analyse und Vermittlung von Erfolgsstrategien aus Geschichte, Mythos und Philosophie. Dies wurde mein Alleinstellungsmerkmal. Expertenwissen holte ich u. a. auf der deGut-Existenzgründermesse beim Business-Angels-Stand ein. Da ich aus meinen Forschungen wusste,  Ähnlichkeit und ggs. Sympathie ist die beste Grundlage für eine gelungene Mentorschaft (wie es Homer in der Odyssee zwischen Athene, der Göttin der Weisheit, und dem klugen Odysseus überdeutlich darlegt – vgl. Homer, Odyssee, xiii, 296 ff), suchte ich dort Herrn Grisebach aus. Mein Instinkt hat mich nicht getäuscht – die Chemie stimmte auch noch im direkten persönlichen Gespräch – und stimmt bis heute. Einen Vortrag vor der Vollversammlung der Business-Angels war eine erste wichtige Übung. Über einen ehemaligen Kollegen von Herrn Grisebach (Prof. Dr. Marcus Birkenkrahe) ergab sich der Kontakt zu dem Leiter des „Studio-Generale“ der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW-Berlin), Prof. Dr. Ulf Kadritzke, den ich von meiner Idee auch im persönlichen Gespräch überzeugen konnte. Seit diesem WS halte ich gemeinsam mit PD Dr. habil. Rudolf Thiessen eine maßgeschneiderte Veranstaltung „Aus Mythen, Philosophie und Geschichte lernen: Rezepte für Erfolg und Managementstrategien für heute“ an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin. Die Veranstaltung findet 14-tägig freitags, von 16.00 bis 19.30 an der FHW Badische Straße statt, macht uns und unseren Studenten großen Spaß und zeigt, daß viele moderne Ratgeber (Personal, Kommunikation, etc.) ihren Ursprung bei Homer, Xenophon und vielen anderen historischen Bestsellerautoren haben. Darüber hinaus bemüht sich Herr Grisebach um die Veröffentlichung meines Ratgebers: „Erfolgreich mit Odysseus – Ein Ratgeber nach Homer“ Ihm und seiner Institution bin und bleibe ich zu Dank verpflichtet!

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