Business Angel Erhard Reiber im Interview
Was hat Sie gereizt, ein Business Angel zu werden?
Durch meine Arbeit für Merck habe ich weltweit Kontakte in der Pharma- und Chemiebranche. Start-ups aus dem Bereich Biotech können davon profitieren. Denn junge Unternehmer haben leider oft viel zu wenig internationale Erfahrung. Und natürlich bin ich auch daran interessiert, mich an geeigneten Projekten mit Investitionen zu beteiligen.
Wie bewerten Sie die „Biotech-Szene in Berlin? Welche Bereiche bzw. Unternehmen sind für Sie interessant?
Leider hat sich die „echte“ Biotechnologie in Berlin noch nicht so entwickelt, wie erwartet. Bis 2000 gab es eine Hightechphase mit Unternehmen u. a. aus dem Bereich Protein- und Gentechnologie, die sich als nicht zukunftsfähig erwiesen haben. Interessant sind jetzt aber einige Unternehmen aus Randgebieten, wie z. B. Medimatik, einem Anbieter von Systemlösungen für Diabetiker. Dort bin ich als Berater involviert und konnte auch den BFB BeteiligungsFonds Brandenburg motivieren, sich zu beteiligen.
