Ursula von der Leyen legt Mikrokreditfonds auf
Damit setzt die Arbeitsministerin eine Planung ihres Amtsvorgängers Olaf Scholz um und folgt dem guten Beispiel des Berliner Senats. Die Idee stammt ursprünglich von dem Nobelpreisträger Muhammad Junus, der mit seiner Grameen Bank dieses Finanzierungsinstrument in den Markt eingeführt hat.
Kleinunternehmer können über den Fonds bis 20 T€ (bei dem Berliner Fonds bis 25 T€) unkompliziert Kredit aufnehmen.
Der Bundesfonds wird über die  GLS Bank ausgegeben. Die Bank stellt nachhaltiges Handeln vor kurzzeitiges Renditedenken und wurde von den Mitbewerbern oft als “Sandalenbank” verspottet. Das änderte sich, als die GLS Bank im im Verlauf der Finanzkrise keine nenneswerten Abschreibungen vornehmen musste. Im Anlageausschuss der GLS sitzt unter anderem Ise Bosch, die Enkelin von Robert Bosch.
Der Mikrokreditfonds wird zu 60 % aus Mitteln der Europäischen Sozialfonds und zu 40 % aus Bundesmitteln gespeist.
Muhammad Yunus über Entrepreneurship und Mikrokreditfonds (via Labor für Entrepreneurship) 30 min Länge – englische Sprache
