deGUT-Pressemeldung: “Abschauen erlaubt”

g.horn am 31.Mai 2010 | abgelegt unter news

Der Internet-Pionier und deGUT-Repräsentant Lukasz Gadowski über Erfolgsrezepte für Start-ups, Web 2.0-Trends und den Nutzen von Gründerwettbewerben

Berlin/Potsdam, 27.05.2010. Wie gründet man ein erfolgreiches Unternehmen? Welche Kriterien erhöhen die Wahrscheinlichkeit, einen Investor für das eigene Unternehmen zu finden? Und in welchen Internet-Bereichen lohnt es sich noch, zu gründen? Der für seine erfolgreichen Gründungen mehrfach preisgekrönte Internet-Unternehmer Lukasz Gadowski gibt bereits im Vorfeld der 26. Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) als deGUT-Repräsentant seine persönlichen Tipps für Start-ups weiter. In einem Filmporträt auf der Messehomepage www.degut.de erfahren Gründer/innen z. B., wie man sich bestmöglich auf eine Gründung vorbereitet. Interessierte können den in Polen geborenen und in Deutschland aufgewachsenen Unternehmer aber auch live erleben und persönlich kennenlernen: Auf der deGUT am 29. und 30. Oktober 2010 in der STATION-Berlin wird er mit den anderen deGUT-Repräsentanten vor Ort sein und an einer der Podiumsdiskussionen rund ums Thema Gründen teilnehmen.

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Angel Investors – Die guten, die schlechten und die ganz bösen

b.monitor am 16.März 2010 | abgelegt unter news

Wir bedanken uns bei Dr. Earl R. Smith II für die freundliche Genehmigung , nachfolgenden Beitrag aus dem Amerikanischen zu übersetzen und auf unserer Website zu veröffentlichen (die Red.).

Dr. Earl R. Smith II

Dr. Earl R. Smith II

DrSmith@Dr-Smith.com
www.Dr-Smith.com

Gründer neigen dazu, dem Geld hinterherzulaufen – egal, woher es fliesst. Bei dem Druck eine Finanzierung als Voraussetzung für den Unternehmensaufbau sicherzustellen, kann Wesentliches aus dem Blickfeld geraten. Meistens sind die zwischen Gründern und Business Angels (BA) entstehenden Partnerschaften konstruktiv und nutzbringend, jedoch können sie sich in einigen wenigen Fällen auch destruktiv entwickeln. Firmen, die durchaus erfolgversprechend sind, werden durch Kapitalgeber ausgebremst, die das Potential des Projektes beschneiden und damit zum Scheitern beitragen.

Schauen Sie über Ihr Bankkonto hinaus

In der „Hitze des (finanziellen) Gefechts“ wird es oft vergessen:  Aber die Sünden der Unterlassung, die man auf der Jagd nach Investoren begeht, können einen zehnfach wieder einholen und jede Chance auf Erfolg zerstören. Das Problem wird durch die unglaubliche Spanne an Erfahrungen und Interessen, die BA mitbringen, verursacht. Man muss die grundlegende Motivation eines Angels verstehen: was bringt ihn dazu, sich als BA zu agieren? Man muss auch verstehen, dass nicht Kapitalbeteiligung gleich Kapitalbeteiligung ist. Manche hilft, erfolgreich zu sein, andere wiederum erweisen sich als giftige Pille, die jede Chance auf den Erfolg, den man sich ausmalte, schmälern. Hier kommen die heiligen Kühe, die sie schlachten müssen:

  • Business Angel erwarten Rendite: Wie kann man das in Zweifel ziehen? Man könnte denken, dass die Renditeerwartung immer Hauptantrieb eines Investors ist. Aber – wie sie im weiteren Verlauf lesen werden – stimmt das nicht immer! Ich kenne Business Angels, die schlichtweg gelangweilt sind und Ausschau halten nach etwas, womit sie sich beschäftigen können. Andere sind frustrierte Möchtegern-CEOs. Einige sind tatsächlich nur auf Rendite aus, für andere jedoch ist diese sekundär. Halten sie die beiden Gruppen auseinander! Hören Sie nicht allein darauf, was potentielle Investoren sagen; was sie tun ist relevant!

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Business Angel Dr. Dr. Christoph Keßler im Interview

g.horn am 11.März 2010 | abgelegt unter news, slider

Warum sind Sie ein Business Angel geworden?
Im Sommer 2009 wurde ich auf die Business Angels aufmerksam und war nach wenigen Besuchen bei den Matching Abenden begeistert von der Vielfalt der Geschäftsideen und der Notwendigkeit/Möglichkeit diese unterstützen zu können mit der eigenen Erfahrung und Kontakten. Neue und unkonventionelle Ideen umzusetzen in ein Geschäftsmodell, stellt eine ganz andere Herausforderung dar, als in einem gestandenen Unternehmen mit entsprechenden Strukturen und Rückhalt. Die Möglichkeit sich in mehreren Industrie-Bereichen zu engagieren, stellt eine reizvolle Mischung für die Business Angels dar.

Wie bewerten Sie die „Biotech-Szene in Berlin? Wo sehen Sie die Chancen?

Berlin bietet viele Voraussetzungen durch seine Größe, Ausbildungsstätten, vielfältige Industrie und  Fördermöglichkeiten zu einem wichtigen Standort der  Bio-Tech-Szene zu werden. Diese Gegebenheiten zu vernetzen bemühen sich viele Institutionen, Firmen, Verbände und die Politik – und dies trägt Früchte. Berlin wird diese Bemühungen  weiter vorantreiben müssen um das Ziel eines besonders innovativen Bio-Tech Standortes zu erfüllen. In den letzten 15  Monaten sind durch die Finanz- und Wirtschaftskrise auch  deutliche Einschnitte berichtet worden und eine vollständige Erholung ist noch nicht eingetreten.

Welches sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein  Entrepreneur Ihrer Meinung nach mitbringen muss?
Einen unbändigen Willen seine Idee umzusetzen! Kreativität, konsequente Umsetzung und Freude am Gelingen erscheinen  mir die wichtigsten Treibstoffe für den Erfolg. Auch wenn  ungern gehört, Frustrationstoleranz der besonderen Art ist  ebenfalls nötig.

Was sind aus Ihrer Sicht die häufigsten Gründe, warum Gründer scheitern?
Gründer sollten nach meiner Meinung frühzeitig Unterstützung suchen auf Feldern, die sie nicht so gut beherrschen. Ein neues Business besteht ja aus mehr als nur der Produktidee und es  bedarf eben der Entwicklung aller Anteile eines Geschäftes, um erfolgreich werden zu können. Oft fehlen aber auch die  finanziellen Ressourcen bestimmte Aufgabenbereiche in  kompetente Hände zu legen und der Misserfolg kommt daher oft aus unerwarteter Richtung.

Welche Bereiche bzw. Unternehmen aus dem Medizin- bzw. Biotech-Bereich sind für Sie interessant? Was für ein Start-up würden Sie gerne mal beraten?
Für mich persönlich interessant erscheinen Entwicklungen im Bereich der Medizin, die eine weitestgehende Wiederherstellung physiologischer Prozesse zum Ziel haben. Da ich mich viele Jahre mit der Beeinflussung von Augenerkrankungen  beschäftigt habe, sehe ich auch hier das Feld, auf dem ich am  besten unterstützen kann.

Keßler

Dr. Dr. Christoph Keßler
Geb. 1955 in Losheim/Saar, 1982/1985 Approbation als Tierarzt und Arzt, 1990 Promotion zu Dr. med und Dr. med.vet., 1987-2001 Leiter Med.-Wiss., F&E der Dr. Mann Pharma, 1994-2001 Leiter Marketing/Vertrieb Dr. Mann Pharma; 2001-9/2009 Geschäftsführer Dr. Mann, Dr. Winzer, Ankerpharm, Bausch&Lomb, Berlin; seit 11/2009 Geschäftsführer Théa Pharma, Dortmund.

Warum sind Sie ein Business
Angel geworden?
Im Sommer 2009 wurde ich auf die
Business Angels aufmerksam und
war nach wenigen Besuchen bei
den Matching Abenden begeistert
von der Vielfalt der Geschäftsideen
und der Notwendigkeit/Möglichkeit
diese unterstützen zu
können mit der
eigenen Erfahrung
und
Kontakten.
Neue und
unkonventionelle
Ideen
umzusetzen in
ein Geschäftsmodell,
stellt
eine ganz andere Herausforderung dar,
als in einem gestandenen Unternehmen
mit entsprechenden Strukturen
und Rückhalt. Die Möglichkeit sich in
mehreren Industrie-Bereichen zu engagieren,
stellt eine reizvolle Mischung
für die Business Angels dar.
Wie bewerten Sie die „Biotech-
Szene in Berlin?
Wo sehen Sie die Chancen?
Berlin bietet viele Voraussetzungen
durch seine Größe, Ausbildungsstätten,
vielfältige Industrie und Fördermöglichkeiten
zu einem wichtigen
Standort der Bio-Tech-Szene zu werden.
Diese Gegebenheiten zu vernetzen
bemühen sich viele Institutionen,
Firmen, Verbände und die Politik – und
dies trägt Früchte. Berlin wird diese
Bemühungen weiter vorantreiben
müssen um das Ziel eines besonders
innovativen Bio-Tech Standortes zu erfüllen.
In den letzten 15 Monaten sind
durch die Finanz- und Wirtschaftskrise
auch deutliche Einschnitte berichtet
worden und eine vollständige Erholung
ist noch nicht eingetreten.
Welches sind die wichtigsten
Eigenschaften, die ein Entrepreneur
Ihrer Meinung nach
mitbringen muss?
Einen unbändigen Willen seine Idee
umzusetzen! Kreativität, konsequente
Umsetzung und Freude am Gelingen
erscheinen mir die wichtigsten Treibstoffe
für den Erfolg. Auch wenn ungern
gehört, Frustrationstoleranz der
besonderen Art ist ebenfalls nötig.
Was sind aus Ihrer Sicht die
häufigsten Gründe, warum
Gründer scheitern?
Gründer sollten nach meiner Meinung
frühzeitig Unterstützung suchen auf
Feldern, die sie nicht so gut beherrschen.
Ein neues Business besteht ja
aus mehr als nur der Produktidee
und es bedarf eben der Entwicklung
aller Anteile eines Geschäftes,
um erfolgreich werden zu können.
Oft fehlen aber auch die finanziellen
Ressourcen bestimmte
Aufgabenbereiche in kompetente
Hände zu legen und der Misserfolg
kommt daher oft aus unerwarteter
Richtung.
Welche Bereiche bzw. Unternehmen
aus dem Medizin- bzw.
Biotech-Bereich sind für Sie interessant?
Was für ein Start-up
würden Sie gerne mal beraten?
Für mich persönlich interessant
erscheinen Entwicklungen im
Bereich der Medizin, die eine
weitestgehende Wiederherstellung
physiologischer Prozesse
zum Ziel haben. Da ich mich viele
Jahre mit der Beeinflussung von
Augenerkrankungen beschäftigt
habe, sehe ich auch hier das Feld,
auf dem ich am besten unterstützen
kann.Warum sind Sie ein Business Angel geworden?
Im Sommer 2009 wurde ich auf die Business Angels aufmerksam und war nach wenigen Besuchen bei den Matching Abenden begeistert von der Vielfalt der Geschäftsideen und der Notwendigkeit/Möglichkeit diese unterstützen zu können mit der eigenen Erfahrung und Kontakten. Neue und unkonventionelle Ideen umzusetzen in ein Geschäftsmodell, stellt eine ganz andere Herausforderung dar, als in einem  gestandenen Unternehmen mit entsprechenden Strukturen und Rückhalt. Die Möglichkeit sich in mehreren Industrie-Bereichen zu engagieren, stellt eine reizvolle Mischung für die Business Angels dar.

Wie bewerten Sie die „Biotech-Szene in Berlin? Wo sehen Sie die Chancen?
Berlin bietet viele Voraussetzungen durch seine Größe, Ausbildungsstätten, vielfältige Industrie und Fördermöglichkeiten zu einem wichtigen Standort der Bio-Tech-Szene zu werden. Diese Gegebenheiten zu vernetzen bemühen sich viele Institutionen, Firmen, Verbände und die Politik – und dies trägt Früchte. Berlin wird diese Bemühungen weiter vorantreiben müssen um das Ziel eines besonders innovativen Bio-Tech Standortes zu erfüllen. In den letzten 15 Monaten sind durch die Finanz- und Wirtschaftskrise auch deutliche Einschnitte berichtet worden und eine vollständige Erholung ist noch nicht eingetreten.

Welches sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Entrepreneur Ihrer Meinung nach mitbringen muss?
Einen unbändigen Willen seine Idee umzusetzen! Kreativität, konsequente Umsetzung und Freude am Gelingen erscheinen mir die wichtigsten Treibstoffe für den Erfolg. Auch wenn ungern gehört, Frustrationstoleranz der besonderen Art ist ebenfalls nötig.

Was sind aus Ihrer Sicht die häufigsten Gründe, warum Gründer scheitern?
Gründer sollten nach meiner Meinung frühzeitig Unterstützung suchen auf Feldern, die sie nicht so gut beherrschen. Ein neues Business besteht ja aus mehr als nur der Produktidee und es bedarf eben der Entwicklung aller Anteile eines Geschäftes, um erfolgreich werden zu können. Oft fehlen aber auch die finanziellen Ressourcen bestimmte Aufgabenbereiche in kompetente Hände zu legen und der Misserfolg kommt daher oft aus unerwarteter Richtung.

Welche Bereiche bzw. Unternehmen aus dem Medizin- bzw. Biotech-Bereich sind für Sie interessant? Was für ein Start-up
würden Sie gerne mal beraten?
Für mich persönlich interessant erscheinen Entwicklungen im
Bereich der Medizin, die eine weitestgehende Wiederherstellung physiologischer Prozesse zum Ziel haben. Da ich mich viele Jahre mit der Beeinflussung von Augenerkrankungen beschäftigt habe, sehe ich auch hier das Feld, auf dem ich am besten unterstützen kann.

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BACB-Vorstand Wolf Kempert über IT-Gründungen

g.horn am 25.Februar 2010 | abgelegt unter news

Tagesspiegel: Einmal durch die Hölle und zurück

Die Gründer des Verbraucherportals Kaufda haben das erste Geschäftsjahr überstanden – mit Erfolg. Von Saskia Weineit.

Berlin – Der Mensch muss essen, schlafen, trinken – und einkaufen. In Zeiten der Wirtschaftskrise ist dabei das Attribut „billig“ nicht zu verachten. „Besonders die Berliner gucken darauf“, die seien regelrecht aktionsgeil, sagt Christian Gaiser. Der Geschäftsführer des Internetportals „Kaufda“ zeigt auf einen Monitor, wo eine Grafik die Kaufgewohnheiten der Hauptstädter zusammenfasst. Online informieren, offline einkaufen, lautet das Motto des Verbraucherportals. Dafür werden Werbeprospekte von kleinen und großen Händlern, Discountern, Baumärkten oder Modeläden eingescannt und verschlagwortet. Die Softwareentwickler sorgten dafür, dass das Programm an der IP-Adresse erkennt, in welcher Stadt der Portalbesucher sitzt. Die Seite wird dementsprechend angepasst. „Pampers gehen besonders gut“, sagt Gaiser. Mütter, die nach Sonderangeboten rund ums Baby suchen, zählten zu den häufigsten Besuchern der Internetseite. Aber auch Baumarktartikel liefen gut.

Die Idee, Werbeprospekte ins Web 2.0 zu übertragen, kam dem 24-jährigen Christian Gaiser gemeinsam mit seinem damaligen Kommilitonen Tim Marbach, 23 Jahre alt, als sie drei Monate ins kalifornische Silicon Valley eintauchten, um ihre Bachelorarbeit zu schreiben. „Man lebt da wie unter einer Käseglocke“, sagt Gaiser. Alle bastelten an Konzepten. In den USA hätten die Konsumenten mehr Möglichkeiten, sich online über lokale Sonderangebote zu informieren. In Deutschland liefen dagegen die Briefkästen von Werbeprospekten über.

Marbach und Gaiser brachten ihr Verbraucherportal Kaufda im Dezember 2008 auf den Markt, gemeinsam mit den Entwicklern Cihan Aksakal und Thomas Frieling, beide 26 Jahre alt und zuständig für Software und IT. Ihr Büro ist im Berliner Nikolaiviertel in einem Kunstkaufhaus untergebracht. Und sie scheinen ihre Sache gut zu machen. Bekannte Gründer wie Lars Hinrichs (Xing) wählten sie zum erfolgreichsten Start-up-Unternehmen des Jahres 2009. Zu ihren Gesellschaftern gehören Internetunternehmer von Lastfm oder Studi VZ. Auch die Telekom hat ihre Finger im Spiel, mit Wachstumskapital und Know-how. „Es schafft Vertrauen bei potenziellen Kunden und in der Branche, wenn jemand sich an der Erstfinanzierung eines jungen Start-ups beteiligt“, sagt Wolf Kempert, Unternehmensberater. Sogenannte „Business Angels“ fördern nicht nur mit Kapital, sie coachen und beraten auch. Etwa 4000 Betriebsgründungen im Bereich IT-Services und Informationsdienste verzeichnete der Branchenverband Bitkom im Jahr 2009. Zwar ging die Zahl damit im vergangenen Jahr geringfügig gegenüber dem Vorjahr zurück. Angesichts der Wirtschaftskrise sei das aber kein Wunder. „Der Trend ist da“, sagt Kempert.

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VDI nachrichten: Krise trifft auch junge Hightech-Firmen

g.horn am 16.Februar 2010 | abgelegt unter news

Venture Capital: Finanzkrise und Rezession haben auf dem deutschen Wagniskapitalmarkt Spuren hinterlassen: Venture Capital Gesellschaften investierten 2009 deutlich weniger Mittel in junge Hightech-Firmen. Eine schnelle Markterholung ist für 2010 nicht in Sicht, so das aktuelle Venture Capital Panel der VDI nachrichten und der Münchener Beratungsgesellschaft FHP. VDI nachrichten, München, 29. 1. 10, ps

Für junge kapitalhungrige Technologiefirmen war 2009 ein rabenschwarzes Jahr: Institutionelle Wagnisfinanzierer zeigten sich knauserig wie seit Jahren nicht mehr. Im Vergleich zu 2008 sank das investierte Kapital um rund 40 % auf 334 Mio. €. Auch die Zahl der Beteiligungen ging von 493 auf 466 zurück. Zu diesem Ergebnis kommt das Venture Capital Panel, eine gemeinsame Initiative der Consultingfirma Fleischhauer, Hoyer & Partner und der VDI nachrichten.

Auch der Ausblick auf das laufende Jahr fällt verhalten aus: Nur 43 % der privaten Venture Capital Gesellschaften geben an, 2010 mehr zu investieren als 2009. Gut zwei Drittel der befragten Wagnisfinanzierer wollen sich in diesem Jahr verstärkt auf die Weiterentwicklung ihrer Unternehmen sowie den Verkauf von Beteiligungen konzentrieren.

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Gründerstipendien an der Beuth Hochschule

g.horn am 2.Februar 2010 | abgelegt unter news

logo_gruenderwerkstatt

Die „Gründerwerkstatt“ der Beuth Hochschule Berlin vergibt erneut freie Plätze an Absolventinnen und Absolventen aller Hoch- und Fachhochschulen mit einer technologieorientierten Geschäftsidee, um ihnen den Weg in die Selbstständigkeit zu ebnen.

In dem Start-Up-Inkubator werden innovative Gründungsvorhaben durch ein 18-monatiges Stipendium gefördert. Seminare, Mentoring, Labornutzung und administrativer Service ergänzen das Angebot und stabilisieren die Gründungsprozesse, damit sich die Jungunternehmer/innen nach Förderungsablauf erfolgreich am Markt etablieren können.

Der Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 29. April 2010.
Weitere Informationen unter Telefon 030/4504 4122 bzw. 2483 oder im Internet unter www.beuth-hochschule.de/gruenderwerkstatt.

Flyer Gründerwerkstatt (PDF)

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Ursula von der Leyen legt Mikrokreditfonds auf

b.monitor am 30.Januar 2010 | abgelegt unter news

Damit setzt die Arbeitsministerin eine Planung ihres Amtsvorgängers Olaf Scholz um und folgt dem guten Beispiel des Berliner Senats. Die Idee stammt ursprünglich von dem Nobelpreisträger Muhammad Junus, der mit seiner Grameen Bank dieses Finanzierungsinstrument in den Markt eingeführt hat.

Kleinunternehmer können über den Fonds bis 20 T€ (bei dem Berliner Fonds bis 25 T€) unkompliziert Kredit aufnehmen.

Der Bundesfonds wird über die  GLS Bank ausgegeben. Die Bank stellt nachhaltiges Handeln vor kurzzeitiges Renditedenken und wurde von den Mitbewerbern oft als “Sandalenbank” verspottet. Das änderte sich, als die GLS Bank im im Verlauf der Finanzkrise keine nenneswerten Abschreibungen vornehmen musste. Im Anlageausschuss der GLS sitzt unter anderem Ise Bosch, die Enkelin von Robert Bosch.

Der Mikrokreditfonds wird zu 60 % aus Mitteln der Europäischen Sozialfonds und zu 40 % aus Bundesmitteln gespeist.

Muhammad Yunus über Entrepreneurship und Mikrokreditfonds (via Labor für Entrepreneurship) 30 min Länge – englische Sprache

www.mikrokreditfonds.de

Berlin-IBB-Mikrokredite

Studie des Bundes zum Thema Mikrokredite

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Studie: Deutsche Unternehmen twittern überwiegend anonym

o.numrich am 30.August 2009 | abgelegt unter news
Boxplot-Diagramm: Streuung Anzahl der Tweets

Boxplot-Diagramm: Streuung Anzahl der Tweets

Berlin – Mit einer Analyse von insgesamt 723 Tweets aus 53 ausgewählten Unternehmen legt die Berliner PR-Agentur Zucker.Kommunikation zusammen mit Blätterwald (Büro für Medienresonanzanalyse) erstmalig eine inhaltliche Bewertung von twitternden Unternehmen vor. Der Untersuchungszeitraum von einer Woche wirft ein Schlaglicht auf den Umgang der Unternehmen mit dem Microbloggingdienst Twitter. Ergebnisse: Dialog-Themen bestimmen die Inhalte der Hälfte aller Tweets, etwa ein Drittel sind Nachrichten und 17 Prozent der Tweets bestehen aus Werbung. Die Twitterprofile deutscher Unternehmen bzw. deutscher Niederlassungen internationaler Unternehmen haben durchschnittlich 661 Follower, sie folgen 350 fremden Profilen und posten durchschnittlich 13 Tweets pro Woche.

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Berliner Business Angel investiert nur noch in Start-ups mit SEO

o.numrich am 31.Juli 2009 | abgelegt unter Allgemein, news

Wie wichtig es gerade für Internet-Start-ups ist, über Suchmaschinen leicht auffindbar zu sein, beschreibt ein Beitrag in einem Marketing-Blog. Darin wird auch ein Berliner Business Angel (ich kann mir vorstellen, wer gemeint ist) mit den Worten zitiert: “Ich investiere nur noch in Web-Gründungen, die mindestens einen SEO (Profi für Suchmaschinenoptimierung) im Team haben.” Außerdem werden Checklisten für Seitenoptimierung und Verknüpfungsmanagement angeboten.

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Nächste Ankunft Tempelhof

b.monitor am 30.Juni 2009 | abgelegt unter news

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Hatte doch Oliver Numrich kürzlich unseren Business Angel Hardy Schmitz über seine Pläne mit dem Campus Charlottenburg interviewt, da dringen sensationelle Neuigkeiten an die Öffentlichkeit: Wie die Morgenpost und nun auch die taz berichtet, verhandelt der Senat mit Hardy Schmitz und Gerald Steindorf über die Vergabe eines Entwicklungsauftrages für das Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof. Projektträger wird wahrscheinlich eine Tochtergesellschaft der WISTA Management GmbH, deren Geschäftsführer Hardy Schmitz ist.

Hier setzt der Senat auf Bewährtes, haben die beiden mit dem Erfolg von Adlershof doch gezeigt, dass sie ihr Geschäft verstehen.

Der ehemalige Flughafen Tempelhof ist wahrlich eine Aufgabe, hier trifft auf profunde Weise Vergangenheit und Zukunft aufeinander. Hier stellt sich die Frage, ob man dadurch bewahrt, dass man nicht antastet oder ob man eher bewahrt, in dem man in einem bestimmten Geist weiter gestaltet – in dem Pioniergeist der damals die Flugzeugbauer und Piloten geleitet hat.

Hardy Schmitz forderte im Interview ein, dass der Berliner Business Angels Club e.V. sich mehr in die Entwicklung der Projekte engagieren sollte. Also haben auch wir hier eine neue Aufgabe.

 

 

Nachtrag vom 3.8.09:

Die Berliner Morgenpost hat ein Interview mit Hardy Schmitz und Gerhard Steindorf veröffentlicht, in dem sie über ihr Vorgehen Auskunft geben.

http://www.morgenpost.de/berlin/article1130807/Teile_von_Tempelhof_sollen_2010_geoeffnet_werden.html

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