Nächste Ankunft Tempelhof

b.monitor am 30.Juni 2009 | abgelegt unter news

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Hatte doch Oliver Numrich kürzlich unseren Business Angel Hardy Schmitz über seine Pläne mit dem Campus Charlottenburg interviewt, da dringen sensationelle Neuigkeiten an die Öffentlichkeit: Wie die Morgenpost und nun auch die taz berichtet, verhandelt der Senat mit Hardy Schmitz und Gerald Steindorf über die Vergabe eines Entwicklungsauftrages für das Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof. Projektträger wird wahrscheinlich eine Tochtergesellschaft der WISTA Management GmbH, deren Geschäftsführer Hardy Schmitz ist.

Hier setzt der Senat auf Bewährtes, haben die beiden mit dem Erfolg von Adlershof doch gezeigt, dass sie ihr Geschäft verstehen.

Der ehemalige Flughafen Tempelhof ist wahrlich eine Aufgabe, hier trifft auf profunde Weise Vergangenheit und Zukunft aufeinander. Hier stellt sich die Frage, ob man dadurch bewahrt, dass man nicht antastet oder ob man eher bewahrt, in dem man in einem bestimmten Geist weiter gestaltet – in dem Pioniergeist der damals die Flugzeugbauer und Piloten geleitet hat.

Hardy Schmitz forderte im Interview ein, dass der Berliner Business Angels Club e.V. sich mehr in die Entwicklung der Projekte engagieren sollte. Also haben auch wir hier eine neue Aufgabe.

 

 

Nachtrag vom 3.8.09:

Die Berliner Morgenpost hat ein Interview mit Hardy Schmitz und Gerhard Steindorf veröffentlicht, in dem sie über ihr Vorgehen Auskunft geben.

http://www.morgenpost.de/berlin/article1130807/Teile_von_Tempelhof_sollen_2010_geoeffnet_werden.html

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Hardy Schmitz: Berlin braucht mehr Impulse als Adlershof allein

o.numrich am 19.Juni 2009 | abgelegt unter Allgemein, news

Technologieparkentwickler und Business Angel Hardy Schmitz spricht mit “Angels Contact” über Adlershof und den „Campus Charlottenburg“.

Contact: Herr Schmitz, spüren Sie in Adlershof die Auswirkungen der Wirtschaftskrise?
Derzeit haben wir wenig Probleme, denn Adlershof wächst jedes Jahr um fünf bis acht Prozent und bekommt auch 2009 viele positive Impulse. Das funktioniert nur, weil wir eine bekannte Adresse sind, mit einer hervorragenden Gründerumgebung und einem klaren Fokus für unsere Märkte. Wir bieten Investoren einen großen Pool wissenschaftlicher Talente aus universitären und  außeruniversitären Instituten. Die Investitionen in Hardware wie Straßen und Gebäude und Software, also die wissenschaftlichen und industriellen Netzwerke, zahlen sich aus und haben nach wie vor eine große Anziehungskraft auf Investoren. Aber natürlich kann uns die Wirtschaftskrise noch die eine oder andere Havarie bescheren.

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